DPWM: Ford-Pilot Patrick Bernhardt siegt in Oschersleben
Nach seinem Sieg im Sprint im Renen nur Siebter: Thomas Klenke
Bei der Premiere zur DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft im Motopark Oschersleben gingen beide Laufsiege an das Ford-Team Hotfiel Sport. Thomas Klenke (Lemgo) siegte im Sprint, sein Teamkollege Patrick Bernhardt (Wetzlar) konnte sich im Hauptrennen durchsetzen. Überraschend Zweiter und damit bester BMW-Pilot wurde der Youngster Marc Hennerici (Mayen), der nach seinem Meistertitel im Alfa 147 Cup 2003 gerade erst in die DMSB-Produktionswagen-Meisterschaft aufgestiegen war. Hinter dem Junior lief auf Rang 3 Franz Engstler (Wiggensbach) ein, der nach einer Zielfoto-Entscheidung seinen BMW-Markenkollegen Thomas Winkelhock (Waiblingen) um zwei Tausendstelsekunden hinter sich lassen konnte.
Marc Hennerici bester BMW-Pilot
Der enge Zieleinlauf spiegelt den Rennverlauf wider, denn hinter dem klaren Sieger Patrick Bernhardt kämpften die BMW-Piloten Marc Hennerici, Franz Engstler und Thomas Winkelhock verbissen um die Plätze. Am Ende hatte der Junior aus dem Wiechers-Team die Nase vorn. Hennerici: „Ich habe mir die Reifen gut eingeteilt, so dass ich im entscheidenden Moment noch pushen konnte. Am Ende reichte es allerdings nicht mehr, auch noch Patrick Bernhardt zu attackieren.“ Der 32-jährige Ford-Pilot kontrollierte das Rennen bis in Ziel, nachdem sein Teamkollege Thomas Klenke ihn hatte passieren lassen: „Wir fahren für eine Mannschaft, daher ist klar, dass der, der gerade schneller ist, auch überholen darf. Genauso eindeutig lag der Fall im Sprint, da habe ich Thomas den Rücken freigehalten.“ Für die Meisterschaft prognostiziert Bernhardt ein hartes Duell zwischen Ford- und BMW-Teams: „Auf den engen Kursen wie in Oschersleben haben wir sicher Vorteile, bei Rennstrecken mit langen Geraden und schnellen Kurvenpassagen dürfte BMW vorne liegen. Das wird jedesmal eng!“
Klenke holte Sieg im Sprint
Den Sprint hatte Thomas Klenke für sich entscheiden können. Mit seinem Ford Focus ST hatte der Meister von 2002 am Start seine Pole Position perfekt umgesetzt, war als erster in die Startkurve gegangen und hatte die Führung – abgeschirmt durch Teamkollege Bernhardt – bis ins Ziel nicht mehr abgegeben. Hinter den beiden Ford-Piloten landeten Thomas Winkelhock beim Heimspiel seines Teams Schubert Motors (Oschersleben) auf Rang 3, während seine Teamkollegin Claudia Hürtgen nach einer leichten Kollision mit Michael Funke einen Felgenschaden davontrug und nach einem Boxenstopp und bravouröser Aufholjagd nur auf Rang 11 einlief.