Markenpokal-Spezialist Martin Tschornia: "So kann das Jahr weiter gehen"
In einem turbulenten Rennen zum Saisonauftakt des Alfa 147 Cup setzte sich am Ende die Routine durch. Nachdem im Training noch die Junioren das Tempo bestimmt hatten, holte sich der 48 Jahre alte Markenpokal-Spezialist Martin Tschornia (Bestwig) den Sieg im Samstagsrennen. "So kann das Jahr weiter gehen", freute sich Tschornia, der im letzten Jahr Gesamtrang fünf im Diesel-Markenpokal von Alfa Romeo belegt hatte. Auf Platz zwei landete mit Roland Hertner (Heilbronn) ein weiterer Routinier. Rang drei ging an den Österreicher Jürgen Schmarl. Er konnte sich nur mit denkbar knappen zwei Zehntelsekunden Vorsprung gegen die schnellste Dame behaupten.
Stephanie Halm (Ammerbuch) egalisierte mit Rang vier zum einen die bisher beste Platzierung einer Dame in der Geschichte des Alfa 147 Cup. Zum anderen sicherte sich die erst 19 Jahre alte Auszubildende den Sieg in der Junior-Wertung (maximal 21 Jahre alt). Markus Lungstrass (Burscheid), in den Alfa 147 Cup zurück gekehrter Meister des Jahres 2002, büßte seine Siegchance durch die zweite spektakuläre Situation des Rennens ein. In einer Gelb-Phase verlangsamte die Spitzengruppe so stark das Tempo, dass es dahinter zu einer Reihe kleinerer Kollisionen kam. "Dabei wurde meine Hinterachse beschädigt. Ich konnte meine Führung nicht verteidigen", berichtete Lungstrass, der schließlich Sechster wurde. Erwin Piro (Heusweiler) gewann die Wertung der Gentleman Driver (älter als 50 Jahre).
Pech hatten dagegen die Schnellsten des Trainings, Michael Schulze (Tagewerben) und Christof Lampert (Feldkirch, Österreich). Die beiden aus der ersten Reihe Gestarteten kollidierten bereits nach wenigen Metern miteinander und kreiselten von der Piste. Beide werden beim zweiten Lauf zum Alfa 147 Cup am Sonntag wieder starten.
Im VIP-Auto des Alfa 147 Cup fuhr Schauspielerin Tanja Schumann (Hamburg) das erste Autorennen ihres Lebens. Für die vor allem aus der RTL-Sendung "Samstag Nacht" bekannte Kabarettistin war das über elf Runden gehende Rennen eigentlich zu kurz. "Ich hatte gerade erst einen Rhythmus gefunden, ich wäre gerne noch weiter gefahren."