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2004-04-30 20:28:26 - ks
F3 Euro: Lapierre Sonntag auf Pole

Am Freitag nicht zu toppen: Nicolas Lapierre
Nicolas Lapierre (Opel Team Signature-Plus) heißt der Pole-Mann des Sonntags-Rennens auf dem 4,183 Kilometer langen, einstigen Grand-Prix-Kurs im portugiesischen Estoril. Damit darf der 20-Jährige erstmals in dieser Saison von Platz 1 starten. Zweiter des Qualifyings wurde der Franzose Eric Salignon (ASM Formule 3) vor seinem Teamkollegen Jamie Green (ASM Formule 3).

In der ersten Hälfte des Zeittrainings wechselte die Führung häufig: Erst lag Nicolas Lapierre vorne, dann Nico Rosberg, dann Jamie Green. Kurz vor Halbzeit holte Lapierre noch einmal zum Schlag aus und katapultierte sich nach ganz oben in der Zeitentabelle.

Richtig heiß wurde es in den letzten paar Minuten. Erst drehte Leader Nicolas Lapierre eine noch schnellere Runde, doch auch die hielt nicht bis zum Ende. Der Engländer Jamie Green schaffte es, minimal schneller zu sein als der Pilot vom Opel Team Signature-Plus. Der Geschlagene holte daraufhin zum erfolgreichen Konter aus. Sein Vorsprung von 0,258 Sekunden reichten zur Pole. Eric Salignon kam dem Dallara-Opel des Führenden zwar sehr nah, musste sich aber mit dem zweiten Rang zufrieden gaben.

Nicolas Lapierre (Opel Team Signature-Plus): „Es war heute nicht einfach, eine gute Runde hinzubekommen, denn es war ständig Verkehr auf der Strecke. Als ich mit neuen Reifen rausgefahren bin, hat es zum Glück geklappt, so dass es für die Pole Position gereicht hat.“

Eric Salignon (ASM Formule 3): „Das Auto war gut vorbereitet und ich war schnell unterwegs. Leider ist mir in meiner schnellsten Runde Hiranaka in die Quere gekommen, sonst wäre eine noch bessere Zeit möglich gewesen. Allerdings glaube ich nicht, dass es gereicht hätte, an Nicolas vorbeizukommen.“

Jamie Green (ASM Formule 3): „Das Ergebnis des Qualifyings ist nicht schlecht, aber es hätte durchaus besser laufen können. Leider habe ich die neuen Reifen nicht richtig nutzen können. Trotzdem will ich mich über das Ergebnis nicht beklagen, aber es war mehr drin.“
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