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DTM: Kristensen mit Tagesbestzeit

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Zu Beginn der ersten Session top: Tom Kristensen |
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| Der Auftakt zum zweiten Lauf der DTM 2004 in Estoril (Portugal) endete viel versprechend: Nach 90 Minuten Test auf der 4,183 Kilometer langen Grand-Prix-Strecke nahe Lissabon lagen 16 Fahrer - fast das gesamte Starterfeld der DTM - innerhalb von neun Zehntelsekunden. Mit der Rundenzeit von 1.35,064 Minuten setzte sich DTM-Vizemeister Christijan Albers in der AMG-Mercedes C-Klasse an die Spitze, gefolgt von seinem Teamkollegen Bernd Schneider (1.35,112 Minuten). Die Tagesbestzeit blieb allerdings in den Händen von Tom Kristensen im Audi A4 DTM, dem am Vormittag eine Fabelzeit von 1.34,770 Minuten gelungen war. Der Däne beendete den Nachmittags-Test als Dritter in 1.35,286 Minuten, vor dem ehemaligen DTM-Champion Laurent Aiello im Opel Vectra GTS V8 (1.35,315 Minuten).
Der Formel-1-Vizemeister von 1997, Heinz-Harald Frentzen, wurde Siebter - mit lediglich 0,304 Sekunden Rückstand hinter Albers. „Die Abstände zwischen den Fahrern sind in der DTM unglaublich gering“, sagte DTM-Neuzugang Heinz-Harald Frentzen. „Mit drei Zehnteln Rückstand auf die Spitzenzeit wäre ich in der Formel 1 vermutlich auf dem zweiten Platz gestanden...“ Opels Schnellster, Laurent Aiello, bilanzierte: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben unser Programm ohne Probleme abgespult, und Änderungen haben sich sowohl auf Longruns als auch bei einzelnen Runden ausgewirkt. Es hat sich schon bei den Testfahrten im März gezeigt, dass ich hier vorne mitfahren kann. Das hat sich heute bestätigt.“
Mercedes-Youngster Christijan Albers, Zweiter beim Saisonauftakt in Hockenheim, sagte: „Wir haben heute einiges ausprobiert und dabei keine Probleme gehabt. Trotzdem haben wir noch viel Arbeit vor uns. Wir sind alle so eng zusammen heute, mal sehen, wie es morgen im Qualifying aussieht. Denn das Ergebnis morgen zählt.“
„Mein Audi war von Anfang an gut“, sagte der „Bestzeitenkönig“ von Estoril, Tom Kristensen, „denn meine beste Rundenzeit ist mir gleich zu Beginn des ersten Tests gelungen. Der heutige Testtag war für mich deutlich besser als der zuletzt in Hockenheim. Jetzt setzen wir uns hin zur Datenanalyse und morgen Vormittag im Freien Training werden wir fürs Qualifying arbeiten.“ |  |