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F3 Euro: Nicolas Lapierre führt Franzosen-Quartett an

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Lapierre setzte mit 1:33,373 Minuten ein deutliches Zeichen |
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| Die 4,183 Kilometer lange ehemalige Formel-1-Strecke im portugiesischen Estoril ist dieses Wochenende Schauplatz des ersten Auslandsauftritts der Formel 3 Euro Serie im Jahr 2004. Nachdem beim Testtag am Mittwoch vor dem Rennen noch Jamie Green von ASM Formule 3 der Schnellste war, zeigte sich im freien Training Nicolas Lapierre am besten sortiert.
Zu Beginn machte Nico Rosberg bei gerade einmal 16 Grad Celsius Lufttemperatur die Pace, nach zehn Minuten hatte er über eine Sekunde Vorsprung auf den Zweitplatzierten Bruno Spengler. Die Bestzeit des Hockenheim-Siegers hielt zwanzig Minuten, dann übernahm Nicolas Lapierre die Führung. Doch der Signature-Pilot hatte kaum Zeit, sich über den ersten Platz zu freuen: Der überraschend starke Neuling Franck Perera jagte ihm den Platz an der Sonne ab. Das wiederum wollte sein um ein Jahr erfahrenere Landsmann Nicolas Lapierre nicht auf sich sitzen lassen: Er setzte mit einer Rundenzeit von 1:33,373 Minuten ein deutliches Zeichen. Damit betrug sein Vorsprung für die Formel 3 Euro Serie gigantische 0,611 Sekunden.
Bis kurz vor dem Fallen der karierten Flagge versuchte vor allem das Quartett Franck Perera, Alexandre Prémat, Eric Salignon und Giedo van der Garde, die Zeit des 20-Jährigen Lapierre zu knacken, doch seine Rekordrunde hielt. Nur 0,085 Sekunden hinter Nicolas Lapierre zeigte wieder einmal Franck Perera sein Talent, gefolgte von zwei weiteren Franzosen: Alexandre Prémat und Eric Salignon.
Nicolas Lapierre (Opel Team Signature-Plus): „Es ist gut, vorne dabei zu sein, aber das freie Training zählt noch nicht. Wir haben viel für das Rennen gearbeitet und wenn es hier nicht regnen sollte, werden wir wohl vorne dabei sein.“
Franck Perera (PREMA Powerteam): „Schon am Mittwoch waren wir sehr konkurrenzfähig. Das hat sich heute im freien Training fortgesetzt. Das Auto fühlt sich super an und hat eine gute Balance. Selbst mit gebrauchten Reifen bin ich sehr gute Zeiten gefahren, deswegen sollte die Pole Position heute Nachmittag durchaus drin sein.“
Alexandre Prémat (ASM Formule 3): „Ich bin ganz zufrieden. Leider hatte ich in meinen schnellen Runden viel Verkehr, deshalb lief es nicht ganz optimal. Aber ich denke, wir sind gut gerüstet für das Qualifying heute Nachmittag. Ich möchte die Pole Position haben.“ |  |