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F1: Vier Starts, vier Siege für Schumacher

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Ungeschlagen: Michael Schumacher entschied auch das Ferrari-Heimspiel in Imola für sich |
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| Michael Schumacher feierte auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari seinen 55. Formel-1-Sieg beim Großen Preis von San Marino in Imola. Der sechsfache Weltmeister fuhr ein souveränes und ungefährdetes Rennen, nachdem er beim ersten Boxenstopp die Führung von Jenson Button erobert hatte. Der BAR-Pilot wurde am Ende mit neun Sekunden Rückstand als Zweiter abgewinkt. Dahinter fighteten Juan-Pablo Montoya im Williams-BMW und Fernando Alonso im Renault in einer spannenden Schlussphase den verbleibenden Podiumsplatz aus, mit dem besseren Ende für Montoya.
„Es war unvorstellbar, was Jenson gezeigt hat – er verschwand vor mir im Nichts. Nach ein paar Runden lief dann alles wieder normal“, so Michael Schumacher nach dem Rennen. „Wir konnten unseren Speed halten und die anderen haben etwas nachgelassen.“
„Die erste Runde war ein tolles Gefühl“, freute sich Jenson Button. „Ich habe alles aus dem Auto rausgeholt und war mit dem Speed im ersten Stint zufrieden. Das Auto war über den Rennverlauf nicht immer perfekt und es war nicht einfach zu fahren.“
Juan-Pablo Montoya zeigte sich nach dem Rennen über den Vorfall mit Michael Schumacher in der ersten Runde zerknirscht: „Michael war am Anfang langsamer und ich habe versucht zu überholen. Dann bekam ich eeinen heftigen Stoß und landete in der Wiese. Es ist schade, wenn man so Rennen fahren muss und es würde mich wundern, wenn Michael ungeschoren davonkommen würde.“
Bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 20° C entschied Polesitter Jenson Button den Start deutlich für sich. Dahinter kurzzeitig Hektik im Feld: Juan-Pablo Montoya landete beim Versuch Michael Schumacher zu passieren neben der Strecke und traf bei seiner Rückkehr auf den Asphalt fast seinen BMW-Teamgefährten Ralf Schumacher. David Coulthard, von elf aus gestartet, verbremste sich vor der ersten Schikane und verlor den Frontflügel seines McLaren Mercedes bei einer Kollision mit dem Renault von Jarno Trulli.
In Runde neun steuerte Button zum ersten Tankstopp seine Box an. Michael Schumacher übernahm die Führung und behielt diese auch nach seinem eigenen Service zwei Runden später. Von diesem Zeitpunkt an fuhr der Ferrari-Star wie gewohnt ein einsames Rennen an der Spitze und setzte sich bis zu 27,6 Sekunden von Jenson Button ab.
Die Endphase begann dramatisch. Im Kampf um Platz vier kam es in Runde 51 zu einer Kollision zwischen Ralf Schumacher und Fernando Alonso, bei der sich der Deutsche drehte und auf die siebte Position zurück fiel. Eine Runde später dann das Aus für Nick Heidfeld, der sein Rennen im Kiesbett beendete. In Runde 58 eine Schrecksekunde für das BAR-Team. Während Jenson Button auf Position zwei seine Runden drehte, endete das Rennen für seinen Teamgefährten Takuma Sato abrupt nach einem Motorschaden.
In der Tabelle führt Michael Schumacher nach vier Rennen mit der vollen Ausbeute von 40 Punkten vor Rubens Barrichello (24 Punkte) und Jenson Button (23 Punkte).
Ergebnis Großer Preis von San Marino
1. M. Schumacher, Ferrari, 62 Runden
2. J. Button, BAR, +0:09.700 Minuten
3. J. Montoya, Williams, +0:21.600 Minuten
4. F. Alonso, Renault, +0:23.600 Minuten
5. J. Trulli, Renault, +0:36.200 Minuten
6. R. Barrichello, Ferrari, +0:36.600 Minuten
7. R. Schumacher, Williams, +0:55.700 Minuten
8. K. Räikkönen, McLaren, -1 Runde
9. G. Fisichella, Sauber, -1 Runde
10. F. Massa, Sauber, -1 Runde
11. O. Panis, Toyota, -1 Runde
12. D. Coulthard, McLaren, -1 Runde
13. M. Webber, Jaguar, -1 Runde
14. C. Klien, Jaguar, -2 Runden
15. Z. Baumgartner, Minardi, -4 Runden
16. T. Sato, BAR, -6 Runden
17. N. Heidfeld, Jordan, -14 Runden
18. C. da Matta, Toyota, -30 Runden
19. G. Bruni, Minardi, -40 Runden
20. G. Pantano, Jordan, -56 Runden
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