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2004-04-17 10:29:34 - ju
WRC: Petter Solberg spürt den Atem der Konkurrenz

Wer ist am Ende on top in down under? Solberg, Grönholm (Foto) oder Märtin?
Wie ausgeglichen die Rallye-Weltmeisterschaft anno 2004 ist, bewies nachhaltig die zweite Etappe der Rallye Neuseeland, der vierte WRC-Lauf der Saison. Peugeot, Ford, Subaru und Citroen teilten sich die acht zu vergebenen Bestzeiten brüderlich. Weltmeister Petter Solberg startete als Spitzenreiter in diesen Tag und kehrte am Platz an der Sonne nach Sky City auch zurück. Aber die Konkurrenz ist dran, denn vor dem Finaltag trennen den Weltmeister im Subaru, Marcus Grönholm im Peugeot und Ford-Ass Markko Märtin nur 24,2 Sekunden.

Marcus Grönholm, der bei einem Überschlag an Tag eins 40 Sekunden und die Führung verloren hatte, zeigte gleich zu Beginn der zweiten Etappe, wo beim Pavian die Hupe hängt. Dank zwei Bestzeiten näherte sich der zweifache Ex-Champion mit Siebenmeilenstiefeln der Spitze. Doch nur eine Prüfung später, gemäß erster Zwischenzeiten lag der Peugeot 307 wieder vor allen anderen, traten Differential-Probleme auf und der Finne büßte acht Sekunden ein. Auch Teamkollege Harri Rovanperä war nicht zufrieden mit dem Auftakt und monierte zu hart gewählte Tatzen an den Löwen-Beinen.

Markko Märtin nutzte die Gunst der Stunde, durfte zwei Bestzeiten sein Eigen nennen und focussierte sich an den Löwen-Dompteuren vorbei. Doch nur für kurze Zeit, denn Grönholm konterte seinerseits mit zwei Bestzeiten und die finnisch-französische Allianz nahm den Esten erneut in den Sandwich. In der 16. Prüfung dann ein erstes, aber beeindruckendes Lebenszeichen der Citroen-Mannschaft: Tabellenführer Sebastien Loeb sorgte für die erste Bestzeit der Zitronen in Kiwi-Country. Mit über einer Minuten Rückstand dürfte der zweifache Saisonsieger, der wie Teamkollege Carlos Sainz über massives Übersteuern klagt, allerdings nur noch theoretische Gesamtsiegchancen haben.

Bis auf 14,2 Sekunden war Grönholm vor der letzten Prüfung des Tages an Petter Solberg herangekommen. Mit WP-Bestzeiten hatte der Norweger bis zu diesem Zeitpunkt an Tag zwei noch gegeizt, aber Geiz kann auch geil sein, denn mit konstanten Platzierungen jeweils unter den ersten drei verteidigte Hollywood weiter erfolgreich die Spitze. Auf der Finalprüfung sahen die Wettbewerber dann nur noch Sterne, genauer gesagt die sechs Stück in Solbergs Subaru-Kühlergrill. Um satte 5,3 Sekunden war der Weltmeister schneller gewesen als Grönholm, der am Schlusstag nun 19,5 Sekunden Rückstand aufholen muß.

In der Gruppe-N-Weltmeisterschaft (PCWRC) büßte der Österreicher Manfred Stohl nach einem 50 Sekunden-Zeitverlust auf der 14. Prüfung die Führung ein. Die Schaltkulisse am Mitsubishi Lancer hatte sich verschoben. Mit sechs von acht möglichen Bestzeiten liegt nun Tabellenführer Daniel Sola an der Spitze, 6,3 Sekunden vor Cody Crocker und 10,1 Sekunden vor Marcos Ligato. OMV-Pilot Stohl liegt mit nur 21,9 Sekunden allerdings nach wie vor gut im Rennen. Sebastian Vollak aus Solingen, auf der ersten Etappe von einem defekten Turbolader gebremst, zeigte am zweiten Tag eine prima Vorstellung und verbesserte sich auf Platz 24, gleichbedeutend mit Rang 14 in der PCWRC. Doch auf der Verbindungsetappe von der letzten WP zum Etappenziel mußte Vollak nach einem Defekt an der Benzinzufuhr aufgeben.

WRC-Ergebnis nach 17 von 23 Wertungsprüfungen:
1. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) 2:42.11,4 Stunden
2. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) + 19,5 Sekunden
3. Märtin/Park (Ford Focus) + 24,2 Sek.
4. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) + 45,1 Sek.
5. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 1.01,3 Minuten
6. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 2.10,3 Min.
7. Duval/Prevot (Ford Focus) + 2.29,2 Min.
8. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 2.48,3 Min.
9. Carlsson/Andersson (Peugeot 206) + 4.47,3 Min.

Wichtige WRC-Ausfälle:
WP 4: H.Solberg/Menkerud (Peugeot 206) Unfall
WP 5: Viita/Hantunen (Ford Focus) Motor
nach WP 1: Panizzi/Panizzi (Mitsubishi Lancer) Motor nicht mehr angesprungen
nach WP 1: Sohlberg/Lindström (Mitsubishi Lancer) Motor nicht mehr angesprungen

Gruppe N-Ergebnis nach 17 von 23 Wertungsprüfungen:
1. Sola/Amigo (Mitsubishi Lancer) + 2:53.41,8 Stunden
2. Crocker/Foletta* (Subaru Impreza) + 6,3 Sekunden
3. Ligato/Del Buono (Subaru Impreza) + 10,1 Sek.
4. Stohl/Minor (Mitsubishi Lancer) + 21,9 Sek.
5. Herridge/Macneall* (Subaru Impreza) + 46,2 Sek.
6. Arai/Sircombe (Subaru Impreza) + 59,5 Sek.
7. Baldacci/Berbacchini* (Mitsibishi Lancer) + 1.09,0 Minuten
8. Atkinson/Ben Atkinson* (Subaru Impreza) + 1.22,5 Min.
9. Mason/Fenemor* (Subaru Impreza) + 1.55,3 Min.
10. Paasonen/Rautiainen (Mitsubishi Lancer) + 2.02,8 Min.
11. A.McRae/Senior (Subaru Impreza) + 2.10,0 Min.
12. Singh/Oh (Proton Pert) + 2.11,9 Min.

* = nicht in PCWRC eingeschrieben

Wichtige PCWRC-Ausfälle:
nach WP 17: Vollak/Kölbach (Mitsubishi Lancer) Benzinzufuhr
WP 13: Higgins/Gibson (Subaru Impreza) Feuer
nach WP 5: Nutahara/Hyashi (Mitsubishi Lancer) technischer Defekt
WP 5: Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer) Unfall
WP 2: Kuchar/Wodniak (Mitsubishi Lancer) Benzinpumpe


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