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2004-04-16 14:31:56 - ju
WRC: Munteres Wechselspielchen in Neuseeland

Die WRC-Teams genießen die malerische Kulisse in Neuseeland, im Bild Subaru-Pilot Mikko Hirvonen
Spannung pur bei der Rallye Neuseeland, dem vierten WRC-Lauf der Saison: Gleich sechsmal wechselte auf den neun Wertungsprüfungen der ersten Etappe die Führung. Im Etappenziel war es dann Petter Solberg im Subaru, der mit einer Lufthutze Vorsprung Peugeot-Pilot Harri Rovanperä auf Platz zwei verwies. Trotz eines Überschlages ist 307-Teamkollege Marcus Grönholm dritter.

Solberg und Rovanperä, nur durch 5,0 Sekunden getrennt, haben zwar schon einen kleinen Vorsprung auf den Rest der Meute, aber dennoch wäre es vermessen, von einer Vorentscheidung zu schreiben. Denn auch die folgenden fünf Piloten liegen mit nur maximal 1.03,1 Minuten Rückstand in Schlagdistanz und haben ausnahmslos Siegeschancen.

Zufriedene Gesichter im Etappenziel bei Peugeot. Im Gegensatz zu den letzten Veranstaltungen laufen beide 307 ohne technische Probleme, die Hausaufgaben der letzten Wochen wurden bestens erledigt. Grönholm und Rovanperä sind sehr zufrieden mit der Performance ihrer Fahrzeuge. Insgesamt drei Bestzeiten gingen auf das Konto der Löwen-Dompteure und mit den Rängen zwei und drei ist für die beiden Finnen noch alles möglich.

Nach der fünften Prüfung hatte der zweifache Weltmeister Grönholm sogar die Führung übernommen, doch nach einer kleinen Unaufmerksamkeit rollte der Peugeot einmal übers Dach ab. Rund 40 Sekunden gingen verloren und der Finne rutschte von Platz eins auf vier zurück. Zwei Prüfungen später übernahm dann Teamkollege Rovanperä den Platz an der Sonne, der erst auf den letzten beiden Super Specials wieder hauchdünn an Solberg verloren wurde.

Kaum hatte die erste Etappe so richtig begonnen, fühlten sich die Subaru-Konkurrenten an Mexico erinnert. Petter Solberg geigte mit dem neuen Impreza 2004 mächtig auf und markierte erst einmal zwei Bestzeiten. Doch das Peugeot-Doppel konnte den Speed des Weltmeisters mitgehen, während Ford und Citroen mit Respektabstand folgen.

Wie gut der neue Ford Focus wirklich ist, wird vielleicht erst auf der zweiten Etappe sichtbar, denn an den ersten beiden Tagen spielte Tabellenführer Markko Märtin hinter Sebastien Loeb den „Straßenfeger“ für den Rest des Feldes. Mit 31,2 Sekunden Rückstand ist für den Esten noch alles möglich. Gut unterwegs ist auch Teamkollege Francois Duval, der auf der Finalprüfung sogar eine Bestzeit markierte.

Loeb, wie Märtin Tabellenführer und erstes Auto auf der Piste, hatte im Ziel 48 Sekunden Rückstand auf Solberg. Doch die letzten Veranstaltungen haben gezeigt, daß es schon beinahe Loebsche Tradition ist, auf der zweiten Etappe zu attackieren. Und auch Citroen-Kollege Carlos Sainz, mit vier NZ-Siegen auf dem Konto, hat mit etwas mehr als einer Minute Rückstand noch alle Chancen.

WRC-Ergebnis nach neun von 23 Wertungsprüfungen:
1. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) 1:25.09,5 Stunden
2. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) + 5,0 Sekunden
3. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) + 31,0 Sek.
4. Märtin/Park (Ford Focus) + 31,2 Sek.
5. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 48,0 Sek.
6. Duval/Prevot (Ford Focus) + 53,5 Sek.
7. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 1.03,1 Minuten
8. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 1.24,8 Min.
9. Carlsson/Andersson (Peugeot 206) + 1.51,3 Min.
10. Warmbold/Price (Ford Focus) + 5.10,1 Min.

Wichtige WRC-Ausfälle:
WP 4: H.Solberg/Menkerud (Peugeot 206) Unfall
WP 5: Viita/Hantunen (Ford Focus) Motor
nach WP 1: Panizzi/Panizzi (Mitsubishi Lancer) Motor nicht mehr angesprungen
nach WP 1: Sohlberg/Lindström (Mitsubishi Lancer) Motor nicht mehr angesprungen

Gruppe N-Ergebnis nach neun von 23 Wertungsprüfungen:
1. Stohl/Minor (Mitsubishi Lancer) 1.30.38,7 Stunden
2. Ligato/Del Buono (Subaru Impreza) + 13,6 Sekunden
3. Herridge/Macneall* (Subaru Impreza) + 30,5 Sek.
4. Crocker/Foletta* (Subaru Impreza) + 31,9 Sek.
5. Sola/Amigo (Mitsubishi Lancer) + 47,5 Sek.
6. Arai/Sircombe (Subaru Impreza) + 57,8 Sek.
7. Baldacci/Berbacchini* (Mitsibishi Lancer) + 58,3 Sek.
8. Atkinson/Ben Atkinson* (Subaru Impreza) + 1.09,0 Minuten
9. Paasonen/Rautiainen (Mitsubishi Lancer) + 1.25,4 Min.
10. Singh/Oh (Proton Pert) + 1.26,7 Min.
14. A.McRae/Senior (Subaru Impreza) + 2.13,9 Min.
27. Vollak/Kölbach (Mitsubishi Lancer) + 13.52,8 Min.

* = nicht in PCWRC eingeschrieben

Wichtige PCWRC-Ausfälle:
nach WP 5: Nutahara/Hyashi (Mitsubishi Lancer) technischer Defekt
WP 5: Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer) Unfall
WP 2: Kuchar/Wodniak (Mitsubishi Lancer) Benzinpumpe


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