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2004-04-07 16:09:06 - ks
DRM: Legendäre Hessen-Rallye wieder im Programm

Spannung erwartet die Zuschauer bei der Rallye Vogelsberg
Mit dem zweiten Lauf der DRM-Saison 2004 knüpft die oberste Rallye-Liga in Deutschland an legendäre Zeiten an. Bei der ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg werden bei vielen Fahrern, Fans und Funktionären Erinnerungen an ein Rallye-Highlight der 70er- und 80er Jahre wach. Die Hessen-Rallye gehörte damals zu den Top-Motorsport-Veranstaltungen in Deutschland. Eine illustre Schar von Organisatoren rund um die hessischen Orte Schlitz und Schotten beweisen ab dieser Saison: Die Legende lebt. Als Lohn für langjährige Aufbauarbeit kehrt die Rallye in der Mitte Deutschlands in den Meisterschaftskalender zurück.

Die Zuschauer dürfen sich auf ein volles Starterfeld und eine höchst spannende Meisterschaftssituation in der DRM freuen. Die amtierenden Vizemeister Matthias Kahle / Peter Göbel (Skoda Octavia WRC) kommen nach dem Auftakt-Sieg bei der Rallye Oberland als Tabellenleader nach Hessen. Doch mit dem Meister-Duo von 2003, Herrmann Gassner / Siegi Schrankl sowie Olaf Doberkau sind im zwei Lancer-Teams dicht auf den Fersen. An vierter Position folgt mit Sven Haaf / Michael Wenzel (Citroën Saxo Super 1600) bereits das erste Team aus der heiß umkämpften Super-1600-Meisterschaft. Sie liegen vor der ADAC Hessen-Rallye-Vogelsberg vor WM-Rückkehrer Niki Schelle (Suzuki Ignis Super 1600), dessen Beifahrerin Katrin Becker (Schlitz) beim Lauf in Hessen ihre Heimrallye absolviert.

„Auch wenn ich 1994 schon mal die Hessen-Rallye gefahren bin – für mich ist alles neu“, gesteht Skoda-Werkspilot Matthias Kahle vor der Hessen-Rallye Vogelsberg. „Im Clio sind wir damals den Schottenring teilweise gefahren, aber so richtig kann ich mich daran nicht erinnern.“ Kahle und Co-Pilot Peter Göbel kommen im Skoda Octavia WRC nach dem Sieg im Oberland als Meisterschaftsleader zum zweiten DRM-Lauf. „Mal sehen, wie mir diese Strecken liegen“, freut sich der Oktavia-Pilot.

Nach dem turbulenten Auftakt-Lauf in Bayern – Schnee und Eispassagen wirbelten das Feld kräftig durcheinander – ist Kahle nun gespannt auf „das erste richtige Kräftemessen mit den leistungsstarken Gruppe-A-Allradlern.“ Neben seinem Skoda-Markenkollegen, dem amtierenden Privatfahrer-Champion Maik Stölzel, ist dies vor allem der Überraschungs-Dritte der Rallye Oberland, Olaf Dobberkau. Stölzel hat gute Erinnerungen an den Vogelsberg, immerhin konnte er diese Veranstaltung im Jahre 2000 gewinnen. Dobberkau führt nach seinem Erfolg im Oberland nun auch die Privatfahrer-Wertung an. Frank Färber, der seinen HS-Software-Lancer nach beachtlichen Zeiten mit einem technischen Defekt abstellen musste, brennt darauf, endlich ein zählbares Ergebnis mit nach Hause zu nehmen. Einen Dämpfer erlitt derweil der Stuttgarter Sandro Wallenwein. Nachdem er schon im Oberland mit einer zu schwachen Motorleistung haderte, dauern die Probleme mit dem Lieferanten seines stärkeren Antriebsaggregates für den Recaro-Lancer an. „Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, dann müssen wir im Vogelsberg mit einem absoluten Serienmotor starten.“

Sekundenkampf in der Super-1600-Meisterschaft
Viel Brisanz verspricht der Kampf um die Krone in der Super-1600-Meisterschaft. „Wenn für alle vergleichbare Wetter- und Wettbewerbsbedingungen herrschen, dann spielt sich alles in Sekundenbruchteilen ab,“ ist sich Sven Haaf sicher. Er konnte im Citroën Saxo Super 1600 den Auftaktlauf für sich entscheiden und tritt somit als Tabellenleader an. „Für mich ist alles neu, die Hessen-Klassiker kenne ich alle nur vom Namen her,“ erklärt der Windecker. „Aber es war für mich immer schon etwas Besonderes, wenn mein Vater bei der Hessen-Rallye startete.“ Für seine Hessen-Premiere gibt es aber eine klare Zielrichtung: „Ich will hier gewinnen. Weil unsere Klasse aber so dicht zusammen liegt, ist kein taktisches Verhalten möglich. Das heißt: Gas von Anfang an.“ Die Fans werden diese Worte gerne hören, garantieren sie doch ein weiteres Highlight bei der hessischen Premiere. Sein zweites Heimspiel beim zweiten DRM-Lauf hat das Suzuki-Team mit Niki Schelle und Co-Pilotin Katrin Becker. Während der Auftakt im Oberland an der Haustür von Niki Schelle vorbei führte, ist Katrin Becker in Schlitz zuhause. Aber auch Schelle kann schon auf zwei Auftritte in Hessen zurückblicken. „1993 zählte die Hessen-Rallye zur Fiat Cinquecento-Trofeo, die ich damals auch gewinnen konnte. Daher kenne ich einige Teile des Schottenrings. 2001 war ich dann als Vorauswagen am Vogelsberg. Bei diesem Anlass saß damals auch schon Katrin auf dem Beifahrersitz. Von den Strecken habe ich allerdings nicht viel mitbekommen. Ich durfte eine Celica, ein Ex-Werksauto von Carlos Sainz aus der WM, pilotieren. Das war so beeindruckend, dass ich mich auf sonst nichts konzentrieren konnte.“ Doch den beiden werden gute Platzierungen im Vogelsberg sicherlich nicht leicht gemacht. Der amtierende Super-1600-Meister Carsten Mohe hat nach dem Ausfall im Oberland noch eine Scharte auszuwetzen. Um die Chancen auf die Titelverteidigung zu erhalten, muss er nun im Super-1600-Clio volle Punkte einfahren. Und auch der Nordhesse Horst Rotter hat die maximal möglichen zehn Punkte im Visier. Schließlich hat auch der Corsa-Pilot aus dem nordhessischen Großalmerode ein „kleines“ Heimrecht. Mit der 23-jährigen Sabrina Berdi sitzt allerdings auch eine neue Beifahrerin auf dem heißen Stuhl des Co-Piloten. Der Thüringer Lars Anders komplettiert mit seinem Peugeot 206 das Quintett der Super-1600-Piloten.

Fahrner führt in der Diesel-Klasse
Nach dem überzeugenden Auftritt im Oberland tritt auch die neu geschaffene Dieselklasse nun erstmals bei der ADAC Hessen-Rallye Vogelsberg an. KDS-Junior Markus Fahrner, der auf dem von Skoda Deutschland eingesetzten Fabia RS beim Saisonauftakt gewann, möchte seiner Erfolgsstory ein weiteres Kapitel hinzufügen. Er hat den Vorteil, dass er im vergangenen Jahr schon als Teilnehmer des ADAC Rallye Junior Cup am Vogelsberg zu Gast war. Heimrecht hat allerdings Siggi Steinacker (VW Golf TDI). Er gewann seine Heimrallye 1999, als sie erstmals zur Rallye-Challenge zählte. Eine Gruppe junger Wilder jagt in der seriennahen Gruppe N den amtierenden Meister Hermann Gassner. Der konnte zwar den Auftaktlauf gewinnen, musste sich allerdings einem heftig attackierenden Ronny Amm erwehren. Der amtierende Junior-Cup-Champion Maik Steudten übernahm im Merten-Lancer nach dem Ausfall von Amm den zweiten Platz in der Gruppe N und kommt damit auch als Zweiter der Privatfahrer-Wertung nach Hessen. In dieser Klasse wird auch Markus Hesse antreten, der in seinem Lancer im vergangenen Jahr die Gesamtwertung der Rallye-Vogelsberg für sich entscheiden konnte.


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