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F1: Schumacher unschlagbar – Ferrari Doppelsieg in Bahrain

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Michael Schumacher mutierte in Bahrain zum König der Wüste |
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| Perfektes Wochenende für Michael Schumacher: Pole, Sieg und schnellste Rennrunde beim ersten Großen Preis von Bahrain. Mit seinem 73. Grand-Prix-Sieg baute der Ferrari-Pilot seinen Vorsprung in der Weltmeisterschaft weiter aus. Zweiter wurde Rubens Barrichello vor Jenson Button, der zum zweiten Mal in Folge auf dem Podium landete. Wie gewohnt nahmen die beiden Ferrari-Piloten in der Schlussphase das Tempo raus, konnten sich aber dennoch auf der 5,417 Kilometer langen Rennstrecke um fast eine halbe Minute von den Verfolgern absetzen.
„Das war heute ein hartes Stück Arbeit“, so Michael Schumacher in der Pressekonferenz. „Unsere Bremsen waren absolut am Limit und ich denke beide Reifenhersteller hatten Probleme mit Blasenbildung. Schwierig war immer auf der Linie zu bleiben, denn daneben die Strecke extrem rutschig war.“ Der Kerpener weiter: „Wir haben ein perfektes Wochenende hinter uns und besonders für das Team ist dieser Doppelsieg natürlich ein Traumergebnis.“
Rubens Barrichello räumte ein, dass er niemals wirklich die Chance hatte, Schumacher zu attackieren: „Mein Auto war sehr gut, leider kam mir der leichte Regen vor dem Start nicht gerade entgegen. Zudem hatte ich ein kleines Problem beim Boxenstopp, das Michael zehn Sekunden Vorsprunge einbrachte. Im Verkehr hatte ich dann keine Chance mehr, heran zu fahren.“
„Einfach fantastisch“, so die prägnante Aussage von Jenson Button. „Das Rennen hier in Bahrain war viel schwieriger, als vor zwei Wochen in Malaysia. Von daher freut mich mein dritter Rang umso mehr. Im Rennen hatte ich leichtes Untersteuern, aber es war toll, sich durchzukämpfen. Unsere Strategie ist aufgegangen.“
Michael Schumacher entschied den ersten Grand-Prix-Start auf dem Bahrain Sakhir Circuit für sich. Der sechsfache Weltmeister bremste sich mit stehenden Rädern vor seinem Ferrari-Teamkollegen Rubens Barrichello in die erste Kurve, dahinter Juan-Pablo Montoya im BMW Williams vor Takuma Sato. Beim Versuch den jungen Japaner zu passieren, kollidierte Ralf Schumacher mit dem BAR-Honda und musste bereits in Runde sieben seine Box ansteuern. Zeitgleich löste sich das Mercedes-Triebwerk von Kimi Räikkönen in Wohlgefallen auf. Mit einem Feuerschweif am Heck musste der Finne sein Fahrzeug in Runde acht neben der Rennstrecke parken. Der vierte Motorschaden für Räikkönen in der laufenden Saison.
David Coulthard verschenkte seinen sicher geglaubten WM-Zähler für Platz acht in der Schlussphase des Rennens. Sechs Runden vor Schluss steuerte Coulthard unplanmäßig die Box an, wurde hektisch abgefertigt und blieb bei der Ausfahrt noch vor dem Ende der Boxengasse mit einem technischen Defekt stehen. Ralf Schumacher erbte im BMW Williams Coulthards Position und holte mit Platz sieben zwei WM-Punkte.
Sein Teamgefährte Juan-Pablo Montoya fiel in den letzten Runden des Rennens auf drei gelegen Position um Position zurück. Vermutlich mit Getriebeproblemen am BMW Williams, konnte der Kolumbianer den Speed an der Spitze nicht mitgehen und kam nur auf Rang 13 ins Ziel.
Der österreichische Rookie Christian Klien fuhr ein beherztes Rennen. In den ersten Runden duellierte sich der Jaguar-Pilopt mit Kimi Räikkönen, der vom letzten Platz aus das Rennen angegangen war. In Runde 13 kassierte Klien am Ende der Start-Ziel-Geraden souverän Felipe Massa im Sauber. Es folgte ein Ausritt des Österreichers in Runde 21 ohne Folgen, ehe Klien im weiteren Rennverlauf eine ruhigere Gangart einlegte und das Rennen auf 14 beendete. Nick Heidfeld wurde im Jordan-Ford 15.
Ergebnis Großer Preis von Bahrain
1. M. Schumacher, Ferrari, 57 Runden
2. R. Barrichello, Ferrari, +0:01.300
3. J. Button, BAR, +0:26.600
4. J. Trulli, Renault, +0:32.200
5. T. Sato, BAR, +0:52.400
6. F. Alonso, Renault, +0:53.100
7. R. Schumacher, Williams, +0:58.100
8. M. Webber, Jaguar, -1 Rnd.
9. O. Panis, Toyota, -1 Rnd.
10. C. da Matta, Toyota, -1 Rnd.
11. G. Fisichella, Sauber, -1 Rnd.
12. F. Massa, Sauber, -1 Rnd.
13. J. Montoya, Williams, -1 Rnd.
14. C. Klien, Jaguar, -1 Rnd.
15. N. Heidfeld, Jordan, -1 Rnd.
16. G. Pantano, Jordan, -2 Rnd.
17. G. Bruni, Minardi, -5 Rnd.
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