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2004-04-03 16:00:46 - ks
F1: „Schumi“ fährt in der Wüste zur dritten Pole

Ferrari-Doppelpack in Startreihe eins: Schumacher und Barrichello
Beim dritten Lauf die dritte Pole Position: Michael Schumacher ist auch in der aktuellen Formel-1-Saison das Maß der Dinge. Dem Kerpener reichte beim Qualifying zum Großen Preis von Bahrain nur eine „mittelmäßige“ Runde, um zum 58. Mal Startplatz eins zu erobern – die Uhr stoppte für den Weltmeister bei 1:30,139 Minuten. „Diese Runde gehörte nicht zu meinen besten. Aber es hat gereicht. Die Strecke ist technisch sehr schwierig“, sagte Schumacher. Sein Teamkollege Rubens Barrichello komplettiert mit Startplatz zwei die „rote erste Startreihe“.

Hinter den beiden Ferrari-Piloten stehen die beiden BMW-Williams mit Juan Pablo Montoya und Ralf Schumacher. Auf dem brandneuen, 5,417 Kilometer langen Kurs hatte Montoya in seiner letzten Runde die Chance, noch die schnellste Rundenzeit für sich verbuchen zu können, vermasselte seinen Vorsprung aus den ersten beiden Sektoren aber in der letzten Runde. „Schade, meine Runde hatte extrem gut angefangen.“, sagte der drittplatzierte Montoya. „Ich habe meinen Vorsprung und sogar noch etwas mehr in der letzten Kurve verloren. Unterm Strich bin ich etwas enttäuscht über Platz drei.“ Anders die Stimmung bei Teamkollege Ralf Schumacher.“ Ich kann mit meinem Auto und der Leistung im Qualifying sehr zufrieden sein. Meine Rennabstimmung sollte mir morgen in die Karten spielen.“

Eine untergeordnete Rolle in der Qualifikation spielten Kimi Räikkönen und David Coulthard, wobei der Schotte noch die beste Ausgangssituation für das Rennen hat. Er startet am Sonntag von Platz zehn. Räikkönen hingegen nimmt das Rennen aus der letzten Startreihe in Angriff. Nachdem am Freitag der Motor am McLaren-Mercedes getauscht werden musste, wäre er gemäß dem Reglement um zehn Ränge nach hinten versetzt worden. Nach weiteren Problemen im Vormittagstraining absolvierte der Finne nur eine Runde.

Ebenfalls getauscht werden musste der Motor im Jordan von Nick Heidfeld. Der Mönchengladbacher startet nach Platz 15 in der Qualifikation ebenfalls aus der letzten Startreihe.

Ergebnis Qualifying
1. Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari 1:30,139 Minuten
2. Rubens Barrichello (Brasilien) Ferrari 1:30,530
3. Juan Pablo Montoya (Kolumbien) Williams-BMW 1:30,581
4. Ralf Schumacher (Kerpen) Williams-BMW 1:30,633
5. Takuma Sato (Japan) BAR-Honda 1: 30,827
6. Jenson Button (England) BAR-Honda 1:30,856
7. Jarno Trulli (Italien) Renault 1:30,971
8. Olivier Panis (Frankreich) Toyota 1:31,686
9. Cristiano da Matta (Brasilien) Toyota 1:31,717
10. David Coulthard (Schottland) McLaren-Mercedes 1:31,719
11. Giancarlo Fisichella (Italien) Sauber-Petronas 1:31,731
12. Christian Klien (Österreich) Jaguar-Cosworth 1:32,332
13. Felipe Massa (Brasilien) Sauber-Petronas 1:32,536
14. Mark Webber (Australien) Jaguar-Cosworth 1:32,625
15. Giorgio Pantano (Italien) Jordan-Ford 1:34,105
16. Fernando Alonso (Spanien) Renault 1:34,130
17. Gianmaria Bruni (Italien) Minardi-Cosworth 1: 34:584
18. Zsolt Baumgartner (Ungarn) Minardi-Cosworth 1:35,787
19. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) Jordan-Ford 1:33:506 (zurückgestuft)
20. Kimi Räikkönen (Finnnland) McLaren-Mercedes keine Zeit
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