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F1: Zwei Rennen, zwei Siege für Schumacher

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Der Lichtblick des Rennens: Jenson Button fuhr im BAR-Honda auf drei |
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| Michael Schumacher besiegelte mit dem Sieg beim Großen Preis von Malaysia den 169 Triumph für Ferrari in der Formel 1. Der sechsfache Weltmeister dominierte das Rennen nach Belieben und fuhr über die Distanz von 56 Runden einen Vorsprung von fünf Sekunden auf Juan-Pablo Montoya im BMW-Williams heraus. Für die positive Überraschung des Rennens sorgte BAR-Honda mit dem dritten Rang von Jenson Button. Der Brite konnte in seinem 67. Grand Prix die Nummer zwei von Ferrari, Rubens Barrichello, ohne Probleme auf Distanz halten.
„Ganz so einfach, wie es aussah, war es heute nicht“, so Michael Schumacher. „Es war bis zum Ende ein harter Fight. Beim Start war es stellenweise noch etwas feucht und ich musste ständig ein Auge auf Juan-Pablo Montoya halten.“ Montoya seinerseits: „Ich konnte über weite Strecken mit Michael mithalten. Zu mehr als Platz zwei hat es jedoch heute nicht gereicht. Wir müssen noch einiges an unserem BMW-Williams tun, denn auf diesem Level wollen wir nicht bleiben.“ Jenson Butto war nach seinem Podestplatz überglücklich: „Es ist fantastisch. Wir haben hart gearbeitet und dieser dritte Platz ist ein Schritt in die richtige Richtung.
Pünktlich zum Start des zweiten Saisonrennens setzte in Malaysia leichter Regen ein und verwandelte den 5,543 Kilometer langen Rennkurs in eine Rutschbahn. Diesem Umstand fielen unter anderem Kimi Räikkönen und Rubens Barrichello zum Opfer. Der Finne drehte sich mit seinem McLaren Mercedes bereits in der Einführungsrunde, konnte seinen Startplatz aber wieder einnehmen. Barrichello rutschte in Runde zwei von der Ideallinie und fiel auf Position fünf zurück.
Ralf Schumacher schied in Runde 28 mit einem Motorschaden aus. „Wir müssen das Problem klären“, so der BMW-Williams-Pilot. Schon beim Start hatte er wertvolle Positionen eingebüßt: „Ich bin schlecht weg gekommen und wurde dann eingekeilt.“ Auf Position neun liegend folgte in Runde fünf eine Kollision mit Mark Webber, der durch einen total verpatzten Start von zwei auf acht zurück gefallen war. „Ich habe versucht zu überholen. Mark hat mir keinen Platz gelassen, so kam es zu einer Berührung“, dokumentierte Schumacher. „Danach war irgendetwas an meinem BMW nicht mehr ganz in Ordnung.“ Webber deutete den Zwischenfall auf seine Weise: „Ralf ist mir einfach hinten drauf gefahren. Das war nicht ok.“
Den zweiten Motorschaden im zweiten Rennen am McLaren Mercedes MP4-19 verbuchte Kimi Räikkönen in Runde 41. Bis dato fuhr der Vizemeister der Saison 2003 ein unspektakuläres Rennen auf den Position drei und musste sich erst bei seinem zweiten Boxenstopp in Runde 40 Jenson Button im BAR Honda geschlagen geben.
Nick Heidfeld fiel in Runde 38 einem technischen Defekt zum Opfer.
Ergebnis Großer Preis von Malaysia
1. M. Schumacher, Ferrari, 56 Runden
2. J. Montoya, Williams, +0:05.000
3. J. Button, BAR, +0:11.500
4. R. Barrichello, Ferrari, +0:13.600
5. J. Trulli, Renault, +0:37.300
6. D. Coulthard, McLaren, +0:53.000
7. F. Alonso, Renault, +1:07.800
8. F. Massa, Sauber, -1 Rnd.
9. C. da Matta, Toyota, -1 Rnd.
10. C. Klien, Jaguar, -1 Rnd.
11. G. Fisichella, Sauber, -1 Rnd.
12. O. Panis, Toyota, -1 Rnd.
13. G. Pantano, Jordan, -2 Rnd.
14. G. Bruni, Minardi, -3 Rnd.
15. T. Sato, BAR, -4 Rnd.
16. Z. Baumgartner, Minardi, -4 Rnd.
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