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WRC: Märtin und Duval sorgen für Ford-Doppelsieg

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Abgehoben: Doppelsieg für Ford in Mexico |
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| Riesenjubel bei Ford Motorsport: Markko Märtin und Francois Duval sorgten für einen unerwarteten Doppelsieg bei der Corona Rally Mexico, dem dritten WM-Lauf der Saison. Dank diesem Erfolg übernahm das „blue oval“ die Führung in der Marken-WM und Märtin schloß zu Tabellenführer Sebastien Loeb auf. „Ich kann es kaum glauben“, strahlte Ford-Teamchef Malcolm Wilson. „Wieder einmal haben wir bewiesen, dass der Focus das ideale Auto für die härtesten Rallies der Welt ist.“
Bis zur drittletzten Prüfung lieferten sich beide Ford-Piloten einen spannenden Zweikampf mit Carlos Sainz im verbliebenen Citroen Xsara. Ganze 11,8 Sekunden trennten den Spanier und Märtin, ehe Sainz in der 13. Prüfung kurz auf dem Dach landete. Fast eineinhalb Minuten kostete die mexikanische Version der „Los Rollos“ und El Matador rutschte noch hinter Francois Duval zurück. „Zum Glück hielt sich der Schaden in Grenzen und ich konnte noch weiterfahren“, freute sich Sainz, der sich und seinem Team jeweils sechs Punkte rettete.
Schnellster Mann des letzten Tages war einmal mehr Petter Solberg. Der amtierende Weltmeister markierte zwar nur eine Bestzeit, aber weitere rund 27 Sekunden büßte Spitzenreiter Märtin auf den Norweger ein. Ohne die 5.40 Minuten Strafzeit vom ersten Tag wegen unerlaubten Anschiebens aufgrund einer defekten Batterie hätte Solberg einen überlegegen Sieg gefeiert. Mit Rang fünf rundete Mikko Hirvonen das gute Subaru-Ergebnis ab.
Da Marcus Grönholm aus eigener Kraft weder Plätze hätte gutmachen noch verlieren können, konzentrierte sich der Finne auf das Testen diverser Differentialkomponenten. Auf den letzten beiden Prüfungen war der Peugeot-Pilot sogar schnellster, profitierte dann aber sicherlich von den bezogenen Positionen auf den ersten Plätzen. Hyundai-Privatier Jussi Valimäki sah trotz Hydraulikproblemen am Accent als siebter das Ziel und sammelte zwei unerwartete WM-Punkte. Gilles Panizzi komplettierte im verbliebenen Mitsubishi Lancer die Top Acht.
WRC-Endergebnis nach 15 Wertungsprüfungen:
1. Märtin/Park (Ford Focus) 4:06.46,2 Stunden
2. Duval/Prevot (Ford Focus) + 42,5 Sek.
3. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 1.20,9 Minuten
4. P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 3.14,7 Min.
5. Hirvonen/Lehtinen (Subaru Impreza) + 3.36,2 Min.
6. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 307) + 3.58,4 Min.
7. Valimäki/Honkanen (Hyundai Accent) + 11.06,9 Min.
8. Panizzi/Panizzi (Mitsubishi Lancer) + 11.30,6 Min.
9. Warmbold/Price (Ford Focus) + 14.00,4 Min.
16. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 307) + 19.20,3 Min.
Wichtige Ausfälle:
nach WP 6: Loeb/Elena (Citroen Xsara) Motorschaden
WP 5: Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer) Radaufhängung
WP-Bestzeiten:
Solberg 9; Grönholm und Loeb je 2; Märtin und Sainz je 1.
Stand in der WRC (Fahrer):
1. Loeb und Märtin je 20; 3. Grönholm 16; 4. Duval 14; 5. Solberg 13; 6. Sainz 10; 7. Tuohino 5; 8. Loix, Panizzi und Hirvonen je 4; 11. H.Solberg 3; 12. Valimäki 2; 13. Burri und Carlsson je 1.
Stand in der WRC (Marken):
1. Ford 40; 2. Citroen 30; 3. Peugeot 21; 4. Subaru 19, 5. Mitsubishi 5.
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