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F1: Ferrari frustet die Konkurrenz – Auftaktsieg Schumacher

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Die Konkurrenz sieht rot – Schumacher in Australien nicht zu stoppen |
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| Die neue Saison begann, wie die alte geendet hatte: mit einem überlegenen Doppelsieg für Ferrari. Michael Schumacher, im technisch überlegenen Ferrari und zudem scheinbar in der Form seines Lebens, dominierte den Saisonauftakt der Formel-1-Weltmeisterschaft 2004 im australischen Melbourne nach Belieben. Der in der Schweiz lebende Deutsche verwies binnen 58 Runden, einer Distanz von insgesamt 307,574 Kilometern, seinen Teamgefährten Rubens Barrichello um 15,1 Sekunden auf den zweiten Platz. Dritter wurde Fernando Alonso im Renault, 37 Sekunden zurück. Deklassiert und geschlagen landeten die BMW-Williams-Fahrer Ralf Schumacher und Juan-Pablo Montoya mit mehr als einer Minute Rückstand auf den Rängen vier und fünf.
„Ich bin hochmotiviert“, hatte Schumacher noch vor dem Start versichert. Dementsprechend auch die Freude der Kerpeners, nach seinem insgesamt 71. Sieg seiner Formel-1-Karriere –der vierte in Australien. „Es war ein perfektes Rennen“, gestand er nach dem Rennen. „Der Ferrari läuft perfekt und ich bin froh, dass ich schon nach dem ersten Rennen Punkte auf meinem Konto verbuchen konnte.“ Fernando Alonso freute sich über seinen dritten Platz: „Ich hatte einen sehr guten Start, auch wenn ich anfangs ein paar Probleme mit Montoya hatte. Im Rennen selbst hatte ich jedoch keine Chance gegen die beiden Ferraris an der Spitze.“
Michael Schumacher entschied den Start eindeutig für sich und bog nach 240 Metern in Führung liegend vor Rubens Barrichello in die erste Kurve ein. Der sechsfache Weltmeister fuhr in der Anfangsphase eine schnellste Runde nach der anderen und konnte sich so mit seinem Ferrari-Teamkollegen im Schlepptau vom Rest des Feldes absetzen. Juan-Pablo Montoya erwischte einen mäßigen Start und verbremste sich zudem beim Versuch Boden gut zu machen in Kurve eins. Der Kolumbianer fiel auf Position sieben zurück, Fernando Alonso konnte sich im Renault vor BAR-Honda-Pilot Jenson Button auf drei schieben.
Ein Motorschaden in Runde zehn läutete das Debakel für McLaren Mercedes ein. Kimi Räikkönen, der bereits beim Start Plätze verloren hatte, rangierte auf dem zehnten Rang, als er auf seinem eigenen Öl von der Strecke rutschte. Zu Beginn des letzten Renndrittels musste David Coulthard die Schmach einer Überrundung durch Michael Schumacher über sich ergehen lassen. Der Schotte fuhr bis dato ein unauffälliges Rennen und sah am Ende als Achter - immerhin in den Punkterängen - die Zielflagge.
Im vorderen Mittelfeld duellierten sich über weite Strecken der ersten Rennhälfte Jenson Button (4) und Jarno Trulli (6) mit den BMW-Williams-Piloten Ralf Schumacher (5) und Juan-Pablo Montoya (7). Bemerkenswert dabei – die bayrische Motorenpower reichte nicht aus um Button und Trulli den Schweiß auf die Stirn zu treiben. Erst ein Fahrfehler des Italieners in Runde 24 ermöglichte Montoya das Überholmanöver.
Unbefriedigend endete der Saisonauftakt für Nick Heidfeld. Erst räumte der Mönchengladbacher beim dritten Boxenstopp in Runde 46 einen seiner Jordan-Mechaniker aus dem Weg, ehe er bei der Boxenausfahrt mit technischen Problemen ausrollte. Der Zweitplatzierte der Formel 3 Euro Serie 2003 und Rookie des Jahres, Christian Klien, beendete im Jaguar seinen ersten Formel-1-Grand-Prix auf dem achtbaren elften Rang.
Ergebnis Großer Preis von Australien
1. M. Schumacher, Ferrari, 58 Runden
2. R. Barrichello, Ferrari, +0:13.600
3. F. Alonso, Renault, +0:34.600
4. R. Schumacher, Williams, +1:00.400
5. J. Montoya, Williams, +1:08.500
6. J. Button, BAR, +1:10.500
7. J. Trulli, Renault, -1 Rnd.
8. D. Coulthard, McLaren, -1 Rnd.
9. T. Sato, BAR, -1 Rnd.
10. G. Fisichella, Sauber, -1 Rnd.
11. C. Klien, Jaguar, -2 Rnd.
12. C. da Matta, Toyota, -2 Rnd.
13. O. Panis, Toyota, -2 Rnd.
14. G. Pantano, Jordan, -3 Rnd.
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