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2004-03-06 09:46:26 - ks
F1: Ferrari holt Doppel-Pole in Australien

Gewohntes Bild: Schumacher fährt allen davon
Saisonauftakt nach Maß für den sechsfachen Formel-1-Weltmeister: Beim Abschlusstraining zum Großen Preis von Australien holte Michael Schumacher im Ferrari die Pole Position. In souveräner Manier setzte der Kerpener mit 1:24.408 Minuten in der Qualifikation Bestzeit. „Das Auto hat viel Potenzial“, schwärmte Schumacher nach der Qualifikation. „Ich bin nicht sehr überrascht, hier auf der Pole Position zu stehen – wir haben in Australien in der Vergangenheit immer gut abgeschnitten.“ Sein Teamkollege Rubens Barrichello eroberte mit knapp acht Hundertstelsekunden Rückstand Platz zwei und ist mit seinem Resultat ebenfalls zufrieden: „Ich bin glücklich über den Ausgang des Qualifyings. Heute bin ich Zweiter und morgen möchte ich einen Platz besser sein.“

Von Platz drei startet BMW-Williams-Pilot Juan-Pablo Montoya am Sonntag ins Rennen. Der Kolumbianer war auf dem 5, 303 Kilometer langen Kurs 0,590 Sekunden langsamer als Pole Sitter Schumacher. „Wir haben eine Weile gebraucht, um eine gute Abstimmung zu finden“, erklärte Montoya. „Ich war sehr angetan von meiner Rundenzeit im ersten Qualifying. Im zweiten habe ich dann zu viel gewollt und in der Schikane im letzten Sektor einen Fehler gemacht.“ Jenson Button im BAR-Honda wurde Vierter und komplettiert Startreihe zwei.

Nicht zufrieden war Ralf Schumacher mit seinem Ergebnis im Qualifying: Nur Startplatz acht für den Deutschen. „Ich weiß noch nicht, woran es lag, dass es im ersten Qualifying gut für mich lief und im zweiten Qualifying dann nicht mehr funktionierte. Startplatz acht ist natürlich nicht mein Wunschergebnis.“

Einen unglücklichen Saisonauftakt erlebte McLaren-Mercedes. Für die beiden Silberpfeil-Piloten Kimi Räikkönen und David Coulthard reichte es nur für die Plätze zehn und zwölf. Auf die Spitzenzeit von Schumacher fehlen nach dem Qualifying rund zwei Sekunden. Räikkönen: „Ich bin etwas enttäuscht, denn das Auto lag nicht so schlecht, aber wir waren einfach nicht schnell genug.“ Nicht schnell genug war auch Teamkollege Coulthard. Im der letzten Kurve rutschte der Schotte spektakulär neben die Strecke und verlor wertvolle Zeit. „Wir hatten noch ein paar Probleme, das Maximum aus dem Auto heraus zu holen“, stellte Coulthard abschließend fest.

Ergebnis Qualifying:
1. Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari 1:24,408 Minuten
2. Rubens Barrichello (Brasilien) 1:24,482 Minuten
3. Juan Pablo Montoya (Kolumbien) Williams-BMW 1:24,998 Minuten
4. Jenson Button (England) BAR-Honda 1:24,998 Minuten
5. Fernando Alonso (Spanien) 1:25, 699 Minuten
6. Mark Webber (Australien) Jaguar-Cosworth 1:25,805 Minuten
7. Takuma Sato (Japan) BAR-Honda 1:25,851 Minuten
8. Ralf Schumacher (Kerpen) Williams-BMW 1:25,925 Minuten
9. Jarno Trulli (Italien) Renault 1:26,290 Minuten
10. Kimi Räikkönen (Finnland) McLaren-Mercedes 1:26,297 Minuten
11. Felipe Massa (Brasilien) Sauber-Petronas 1:27,065 Minuten
12. David Coulthard (Schottland) McLaren-Mercedes 1:27,294 Minuten
13. Cristiano da Matta (Brasilien) Toyota 1:27,823 Minuten
14. Giancarlo Fisichella (Italien) Sauber-Petronas 1:27,845 Minuten
15. Nick Heidfeld (Mönchengladbach) Jordan-Ford 1:28,178 Minuten
16. Giorgio Pantano (Italien) Jordan-Ford 1: 30,140 Minuten
17. Zsolt Baumgartner (Ungarn) Minardi-Cosworth 1:30,681 Minuten
18. Olivier Panis (Frankreich) Toyota keine Zeit
19. Christian Klien (Österreich) Jaguar-Cosworth keine Zeit
20. Gianmaria Bruni (Italien) Minardi-Cosworth keine Zeit


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