Bernd Mayländer pilotiert weiterhin das F1-Safety-Car
Unmittelbar nach seiner Weltpremiere auf dem Automobilsalon in Genf geht der neue Mercedes-Benz SLK 55 AMG als offizielles Formel 1 Safety-Car an den Start. Beim Auftakt zur diesjährigen Grand-Prix-Saison am 07. März 2004 in Melbourne/Australien feiert der kompakte Achtzylinder-Roadster sein Rennstrecken-Debüt. Modifikationen an Bremsanlage, Fahrwerk, Kühlung und Abgasanlage sowie Maßnahmen zur Gewichtsreduktion verhelfen dem SLK 55 AMG Safety-Car zu optimaler Fahrdynamik und größtmöglicher Standfestigkeit – schließlich gilt es, im Ernstfall die schnellsten Rennfahrer der Welt rundenlang im Eiltempo um die Strecke zu führen und für ein Maximum an Sicherheit zu sorgen.
Seinen Einstand in der Königsklasse des Motorsports gibt auch das neue C 55 AMG T-Modell. Der Hochleistungskombi mit AMG V8-Motor steht FIA Grand-Prix-Chefarzt Professor Sid Watkins als offizielles Medical-Car für eine schnellstmögliche ärztliche Notfallversorgung zur Verfügung. Die AMG Hochleistungsautomobile sind bei allen 18 Formel 1-Rennen im Einsatz und stellen ihr sportliches Potenzial weltweit vor einem Milliardenpublikum unter Beweis.
Das vom erfahrenen Rennprofi Bernd Mayländer pilotierte Safety-Car übernimmt die Aufgabe, das Feld der Formel 1-Boliden nach Unfällen oder bei sehr schlechten Wetterbedingungen sicher aus der Extremsituation zu führen. Dazu muss es sich an die Spitze des Feldes setzen und möglichst schnell vor den Rennwagen herfahren. Ein zu niedriges Tempo könnte den Hightech-Motoren der sensiblen F-1-Renner Probleme bereiten; sie bekämen nicht genügend Kühlluft und könnten überhitzen, während die Reifen gleichzeitig zu stark abkühlen und damit Haftung verlieren würden. Schnelle Rundenzeiten auf den Grand-Prix-Strecken der Welt mit Höchstgeschwindigkeiten bis zu 240 km/h gehören deshalb zum Alltag des Safety-Cars, das diese Situationen problemlos meistert.