Back on track: Alzen und Bartels starten in der FIA-GT Meisterschaft
Uwe Alzen und Michael Bartels starteten am Donnerstag im italienischen Monza in die Saison 2004: Bei zweitägigen Testfahrten der FIA GT-Meisterschaft stellten sich die beiden Ex-DTM-Piloten erstmals der Konkurrenz. Auf einem Saleen S7-R bestreiten die zwei Deutschen im Vitaphone Racing Team die elf Läufe umfassende internationale Meisterschaft. Bereits 1998 bestritten Alzen und Bartels Rennen in der FIA GT-Serie, damals auf Porsche.
Die Tests, an denen insgesamt 16 Fahrzeuge teilnahmen, begannen für das Duo viel versprechend: In der ersten Trainingssession am Donnerstag setzte Alzen in dem 550 PS starken Saleen zunächst die Bestzeit und verwies die Konkurrenz von Ferrari und Lister und auf die Plätze. In den weiteren Trainingssitzungen bestimmte dann aber die BMS Scuderia Italia das Geschehen. Fabrizio Gollin und Luca Cappellari waren in den folgenden Sitzungen schnellste und fuhren im Ferrari 550 Maranello mit 1:44.119 Minuten schließlich die Tagesbestzeit. Uwe Alzen markierte mit 1:45.614 Minuten seine persönliche Bestmarke auf dem 5,77 Kilometer langen Traditionskurs.
Am Freitag meldeten sich Alzen und Bartels zurück. Im „Autodromo Nazionale di Monza“, wo die FIA GT-Meisterschaft am 28. März in die Saison 2004 startet, drehte Alzen im Schlussspurt auf und holte mit 1:43.988 Minuten die absolute Bestzeit der beiden Trainingstage. Damit war Alzen sechs Hundertstel schneller als der Zweitplatzierte Tommy Erdos im RML Saleen. Waren die Ferrari am Donnerstag noch das Maß der Dinge, mussten sie sich in der Endabrechnung nur mit Rang drei begnügen. Der Niederländer Tom Coronel wurde im Lister Storm mit zwei Zehntelsekunden Rückstand auf die Bestzeit von Alzen Vierter.