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2001-01-03 19:10:04 - ks
RAID: Kleinschmidt verbessert sich – Schlesser fällt zurück

Auf der heutigen 3. Etappe der Wüstenrallye Paris-Dakar konnten Jutta Kleinschmidt und ihr Co-Pilot Andreas Schulz wieder aufholen. Als zehnte gestartet konnten Sie sich bis ins Ziel um zwei Plätze auf den achten verbessern. Auf der nur fünf Kilometer langen Prüfung erreichten die beiden mit ihrem Mitsubishi Pajero die siebtbeste Tageszeit. Der Rückstand auf Teamkollege Hiroshi Masuoka betrug am Ende nur 1:51 Minuten. Zuversichtlich blickt Kleinschmidt auf die noch vor ihr liegenden Etappen in Afrika. „Ich bin froh, wenn wir endlich in Afrika sind, denn dort beginnt die Dakar mit ihren langen und sehr anspruchsvollen Prüfungen erst richtig. Die drei Prüfungen in Europa waren da eher Peanuts“, erklärte sie am Etappenziel Almeria.
Vorjahressieger und WM-Titelverteidiger Jean-Louis Schlesser musste nach dieser Etappe die Führung abgeben. Er verlor auf der Wertungsprüfung mehr als eine Minute und liegt mit 46 Sekunden Rückstand auf das Führungsduo auf Rang zwei.
Die anspruchsvolle Sprintprüfung am Meeresstrand in der Nähe von Castellon zog auch schon die ersten Opfer nach sich. Der bislang drittplatzierte Japaner Kenjiro Shinozuka blieb mit seinem Mitsubishi Pajero im Sand stecken und verlor über vier Minuten. Der Dakar-Sieger von 1997 fiel nach dem Zwischenfall auf den 37. Rang zurück.
Der Start zur 3. Etappe wurde von 40 Sympathisanten der militanten Gruppe Polisario Front verzögert. Sitzend verhinderten sie einen rechtzeitigen Start, anschließend verteilten sie Flugblätter. Die Polisario Front kämpft für die Eigenständigkeit der West-Sahara, die 1975 von Marokko annektiert worden war. Gleichzeitig will sie verhindern, dass der Dakar-Tross am 7. Januar auf der siebten Etappe von Gulimine nach Smara das Gebiet der früheren spanischen Kolonie durchquert. Für diesen Fall hat die Polisario Front Anschläge angedroht. Rennleiter Hubert Auriol entschärfte die Situation und wiegelte ab.“Wir sind nicht besorgt. Wir haben die Zusagen aus Marokko und Mauretanien, dass das Rennen problemlos durchgeführt werden kann“ sagte er gelassen.
Streitigkeiten mit dem spanischen Motorradverband verhinderten einen Start der Zweiräder. Eine Wertung erfolgte deshalb nicht.
Bevor die 4. Etappe am Donnerstag in Marokko gestartet wird, setzt der Rallye-Tross in der Nacht per Schiff auf den afrikanischen Kontinent über.

Gesamtklassement nach der 3. Etappe:
Autos: 1. Hiroshi Masuoka/Pascal Maimom (Japan/Frankreich) Mitsubishi Pajero 42:58 Minuten; 2. Jean-Louis Schlesser/Henri Magne (Frankreich) Schlesser-Renault 43:44; 3. Jean-Pierre Fontenay/Gilles Picard (Frankreich) Mitsubishi Pajero 43:58; 4.Jose Maria Servia/Jean- Marie Lurquin (Spanien/Frankreich) Schlesser-Renault 44:04; 5. Gregoire de Mevius/Alain Guehennc (Belgien) Nissan Terrano 44:13; 6. Carlos Sousa/Jean-Michel Polato (Portugal) Mitsubishi L200 44:16; ... 8. Jutta Kleinschmidt/Andreas Schulz (Monaco/München) Mitsubishi Pajero 44:49

Motorräder: Keine Wertung. Etappe wurde abgesagt.
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