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WRC: Neuer Subaru Impreza debütiert in Mexico

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Der neue Impreza WRC 2004 soll an die Erfolge seiner Vorgänger anknüpfen |
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| Nach zwei Citroen-Siegen und guten Ergebnissen der Peugeot- und Ford-Piloten mußte Subaru ein paar Kohlen nachlegen. Und nach 14 Monaten Entwicklungsarbeit steht der neue Impreza WRC 2004 ab der Corona Rallye Mexico (Start am 11. März) Weltmeister Petter Solberg und Mikko Hirvonen zur Verfügung. Erste Testfahrten hatten bereits im November 2003 stattgefunden und hinsichtlich der bevorstehenden sieben (!) Schotter-Rallies von Mexico bis Finnland genoss loser Untergrund absolute Priorität. Seit 1993 feierten die diversen Impreza-Modelle 38 WRC-Siege und sechs WRC-Titel (je drei Fahrer- und Markenwertung).
Nach einigen tausend Testkilometern sind Solberg und Hirvonen vom neuen Fahrzeug überzeugt: „Der neue Impreza ist schnell und zuverlässig, in allen Punkten einfach besser als der Vorgänger. Deshalb sind wir für Mexico sehr optimistisch.“ Der neue Subaru ist einmal mehr ein Kooperationsprodukt von den japanischen Firmen Subaru Tecnica International (STi) und Fuji Heavy Industries (Hersteller der Subaru-Straßenfahrzeuge) sowie von Prodrive, dem Subaru World Rally Team, mit Sitz in Großbritannien. Alle drei Parteien betonen, noch nie zuvor so eng und erfolgreich zusammengearbeitet zu haben.
Unter Ausnutzung des aktuellen FIA-Reglements unterscheidet sich das 2004er-Modell vor allem im Bereich Karosserie, Motor, Aufhängung, elektronische Systeme und Aerodynamik vom Vorgänger. Nachdem der 2003er mit einer aggressiv anmutenden Aerodynamik für Aufsehen sorgte, lag das Hauptaugenmerk für das neue Modell eher „unter der Haube“.
Prodrive-Chef David Lapworth: „Wenn man die letzten zehn Jahre Revue passieren lässt, fällt ein gewisser Drei-Jahres-Zyklus auf. Das heißt, rund ein Drittel vom Fahrzeug wurde jedes Jahr komplett erneuert. 2003 war die erste Phase des aktuellen Zyklus und die Aerodynamik stand im Vordergrund. Für dieses Jahr standen bei uns Motor, Elektronik und Karosserie im Focus.“ Vor allem bei der Gewichtseinsparung wurden große Fortschritte gemacht, erklärt Chefdesigner Ed Wood. „Hinten und an den Seiten finden Polycarbonat-Fenster Berücksichtigung, sie wiegen nur die Hälfte von Glas.“
Das Herzstück eines jeden Subaru, nicht nur bei Rallye-, sondern auch bei normalen Personenkraftwagen, ist der Boxer-Motor. Seine Vorzüge sind die kompakte Bauweise, die sich gegenseitig aufhebenden Vibrationskräfte und der tiefe Schwerpunkt. „Der neue WRC-Boxermotor ist der kräftigste, den Subaru jemals gebaut hat“, gibt Lapworth zu. „Wir haben einen neuen Turbolader, einen geänderten Auspuff, ein effizienteres Benzineinspritzungssystem, dazu verbesserte Kurbel- und Nockenwellen sowie Kolben.“
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