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2004-02-17 18:44:32 - ju
Junior Cup: Hachenberg gewinnt Rallye-Sichtung

(c) Jörg Ufer
Rudi Hachenberg wirbelte in 2003 mit einer 1400er Polo mächtig Staub auf
Große Freude bei Rudi Hachenberg: Wenige Tage nach seinem 19. Geburtstag wurde der Pilot des MSC Dhünn in das „Deutsche Rallye Junior Team“ des Motorsportdachverbandes Deutscher Motor Sport Bund, kurz DMSB, einberufen. Hachenberg hatte zuvor den Sichtungslehrgang als Sieger beendet. „Ich freue mich unheimlich auf die bevorstehende Saison, vor allem auf die Teilnahme beim WM-Lauf im August!“

Insgesamt 13 Piloten im Alter von 18 bis 20 Jahren hatte der DMSB für die Endausscheidung eingeladen. Unter den kritischen Augen der beiden KDS-Teammanager Dieter Schneppenheim und Klaus Stepani sowie der Jury, zur der unter anderem die Deutschen Meister Matthias Kahle und Peter Göbel zählten, überzeugte Hachenberg an beiden Tagen. Zum Abschluß des Lehrganges meisterte der Dhünner eine Wertungsprüfung in Bestzeit, während bei einigen Mitbewerbern die Nerven flatterten oder von der Piste kreiselten.

„Die Einberufung ist natürlich Bestätigung und Ansporn zugleich und ich hoffe, die in mich gesetzten Erwartungen zu erfüllen. Auf der anderen Seite bin ich erst 19 Jahre alt und stufe die kommende Saison als Lernjahr ein. Ich muß auch mit Ausfällen oder hinteren Platzierungen rechnen“, ist Rudi Hachenberg realistisch. „Mein großes Ziel ist es natürlich, diese Chance zu nutzen und mich für höhere Aufgaben zu empfehlen.“

Neben Rudi Hachenberg starten Florian Auer, Sven Schädler und Aaron Burkhart für das Deutsche Junior Rallye Team. Das Quartett pilotiert jeweils einen rund 125 PS starken VW Polo 16V im Rahmen der acht Rallies zum ADAC-Junior-Cup, beginnend mit der Rallye Oberland am 12./13. März. Höhepunkt ist zweifelsohne der Weltmeisterschaftslauf vom 20. bis 22. August rund um den Bostalsee.

Während seine drei Teamkollegen ein Fahrzeug gestellt bekommen, bringt Hachenberg seinen eigenen VW Polo an den Start. „Bei dem eigenen Fahrzeug weiß man, was man hat“, begründet Vater und Manager Rudi Hachenberg sr. diese Entscheidung. „Alle vier Polos werden allerdings gemeinsam bei Berthold Bassfeld in Mühlheim vorbereitet.“


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