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F3 Cup: Thomas Holzer startet im Team Holzer

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Nach seinem Rookie Jahr will Holzer nun zeigen, was er kann |
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| Im neu gegründeten Formel-3-Team seines Onkels Ronald Holzer greift Thomas Holzer in diesem Jahr nach der Krone im RECARO Formel-3-Cup. Nachdem der 18-Jährige aus Augsburg seine Premiere in der schnellsten Formel-3-Rennserie Deutschlands bereits im vergangenen Jahr absolviert hat, ist der Titelgewinn 2004 sein erklärtes Ziel. Thomas Holzer stieg 2003 erst zur Saisonmitte in den RECARO Formel-3-Cup ein und punktete fortan in jedem der verbleibenden zehn Rennen.
Das Team Holzer ist in der Motorsportszene natürlich ein Begriff. 1990 wurde Ronald Holzer mit seinem Bruder Günther als Beifahrer auf einem Lancia Evo Deutscher Rallye Meister. Im Tourenwagensport stieg man über die STW (Super Tourenwagen Meisterschaft) mit BMW und Opel in die DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) auf, in der das Opel Team Holzer 2004 erneut als Aushängeschild der Rüsselsheimer gilt. Während Günther Holzer die Tourenwagen-Abteilung leitet, kümmert sich Ronald Holzer um den Formel-Bereich. Hier startet man in der Formel BMW und neuerdings auch in der Formel 3.
So wie die Väter ein Team bilden, sind auch deren Söhne auf gutem Weg. Marco Holzer, Sohn von Ronald Holzer, steigt als Gewinner der Jörg-van-Ommen-Kartserie in die Formel BMW auf, während Thomas Holzer, Sohn von Günther Holzer, sein erstes komplettes Jahr im RECARO Formel-3-Cup bestreitet. „Ich habe im vergangenen Jahr eine Menge gelernt, das möchte ich in dieser Saison nutzen. Der Druck ist natürlich groß und erstmals mit eigenem Team anzutreten, ist nicht einfach. Doch die professionelle Vorbereitung und die riesige Motivation in unseren Reihen, lässt mich sehr hoffen“, urteilt Thomas Holzer, der die Saison in einem Dallara F302 Opel-Spiess bestreiten wird.
Insgesamt kümmern sich in Augsburg rund 120 Mitarbeiter in der Holzer Rennsport GmbH um die Belange des Tourenwagen- und Formel-Motorsports. Genug Potenzial, um noch einen zweiten Monoposto im RECARO Formel-3-Cup 2004 einzusetzen. „Die Kapazitäten sind natürlich da. Wenn wir noch einen zweiten aussichtsreichen Fahrer finden würden, der das nötige Engagement und Talent mitbringt, würden wir auch zwei Fahrzeuge im Cup einsetzen“, so Teamchef Ronald Holzer.
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