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Rallye nat.: Carsten Alexy siegt bei der Taunus-Rallye

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Zeigte der Konkurrenz das Heck: Carsten Alexy |
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| Carsten Alexy ließ bei der 8. ADAC-Taunus-Rallye der Konkurrenz keine Chance. Am Steuer des Huth-Audi S2 Coupe siegte Alexy unerwartet klar vor Ronny Amm im Mitsubishi und BMW M3-Pilot Udo Schiffmann. Insgesamt 94 Teams hatten zur Rallye rund um Riedelbach genannt, die vom Automobilclub Hoch-Taunus e. V. im ADAC bestens organisiert wurde. Sieben anspruchvolle Wertungsprüfungen, davon drei verschiedene, stellten höchste Anforderungen an Mensch und Material. Die Teilnehmer dankten es den Mannen rund um Norbert Schneider mit großem Applaus bei der Siegerehrung.
Carsten Alexy diktierte vom ersten Meter an das Tempo. Einzig Udo Schiffmann konnte dem Audi-Piloten halbwegs folgen und konterte in den WP 2 (inkl. Heckbeschädigung an einem Strohballen) und WP 5 mit einer Bestzeit. Auf der letzten Prüfung verlor Schiffmann über 20 Sekunden bei einem Ausflug in die Botanik und mußte Ronny Amm passieren lassen. Für Mitfavorit Frank Reiter (BMW M3 Compact) endete die Rallye 20 Meter vor dem Ziel der Auftaktprüfung auf dem Dach.
Kay Ruck ging im Rundkurs einmal kurz die Straße aus, doch der Zeitverlust hielt sich in Grenzen und Gesamtrang vier mit einem 1600er-Fahrzeug war der verdiente Lohn für die tolle Leistung. Nicht minder gut unterwegs war Altmeister Udo Schwarz, der seinen Youngtimer-Porsche 911 2,0 auf den fast sensationellen fünften Gesamtrang lenkte. Zweitbester Youngtimer war der Gesamt-Neunte Heinz-Robert Jansen, obwohl der Pilot des MSC Wahlscheid in WP 2 die Fahrertür an einem Brückengeländer wie eine Konservendose aufschlitzte.
ADAC Nordrhein-Pilot Andreas Schüttler (Opel Kadett) wurde mit seinem Opel Kadett GSi der Favoritenrolle in der Gruppe N bis 2000 ccm gerecht und siegte mit über einer Minute Vorsprung vor Rolf Kramer (VW Golf), ADAC-Gaumeister Michael Bieg (Opel Ascona), Slalom-Ass Ingo Koschmieder (Opel Kadett C) und Norbert Zaremba, der auch den Schiffmann-Strohballen traf, im brandneuen Opel Ascona.
Im BMW 318iS-Cup siegte überraschend Neu-Einsteiger Jörg Dörre vor Driftkönig Thorsten Stendebach und dem Kölner Marco Walz. Andreas Gerst landete bereits in der ersten Prüfung im Graben und 30 Sekunden vergingen, ehe Zuschauer den amtierenden Vizemeister aus seiner Lage befreit hatten. Glück im Unglück hatte Horst-Lars Müller, dessen BMW im Kreisverkehr des Rundkurses an einem Reifenstapel hochstieg und auf dem Dach landete.
Endergebnis nach sieben Wertungsprüfungen:
1. Alexy/Wagner (Audi S2) 19.23,6 Minuten (1. Gruppe F über 2000 ccm)
2. Amm/Tönn (Mitsubishi Lancer) 20.02,3 Min.
3. Schiffmann/Mateika (BMW M3 E30) 20.18,1 Min.
4. Ruck/Ossenberg (VW Golf GTi) 20.19,9 Min. (1. Gruppe F bis 1600 ccm)
5. Schwarz/Bender (Porsche 911 2,0) 20.34,1 Min. (1. Youngtimer Gruppe 2)
6. Schüttler/Weber (Opel Kadett GSi) 20.42,5 Min. (1. Gruppe F bis 2000 ccm)
14. Dörre/Dörre (BMW 318iS) 21.14,6 Min. (1. Gruppe F2005 bis 2000 ccm)
15. Hölzlhammer/Hölzlhammer (Citroen Saxo) 21.16,9 Min.
20. Möller/Leipholz (Honda Integra) 21.26,6 Min. (1. Gruppe G2)
32. Reuß/Hofmann (Audi 50) 21.52,2 Min. (1. Gruppe F bis 1300 ccm)
34. Weiper/Weiper (Opel Kadett C) 22.08,1 Min. (1. Youngtimer Gruppe 1)
35. Altenheimer/Günther (Audi Coupe Quattro) 22.09,0 (1. Gruppe F2005 über 2000 ccm)
39. Müller/Müller (Audi 80 GT/E) 22.24,0 Min. (1. Gruppe G4)
WP-Bestzeiten:
Alexy 5, Schiffmann 2
BMW 318iS-Cup:
1. Dörre/Dörre 21.14,6 Min.
2. Stendebach/Barbonns 21.21,6 Min.
3. Walz/Wirths 21.21,8 Min.
4. Osterhaus/Mausbeck 21.32,4 Min.
5. Gerst/Ziegler 21.44,7 Min.
6. Hasselbach/Meyer 21.48,9 Min.
7. Klein/Gass 21.50,1 Min.
8. Zimmer/Zimmer 22.22,2 Min.
9. Wolf/Göbel 22.28,0 Min.
10. Magnien/Rath 22.33,1 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 6: Müller/Enderle (BMW 318iS) Überschlag
WP 5: Lichtnecker/Müller (BMW 318iS) Überschlag
WP 4: Schleimer/Fuchs (Vauxhall Astra GTE) Antriebswelle
WP 1: Wiegmann/Bossert (Renault Clio Williams) Kraftübertragung
WP 1: Schuhey/Timmer (Opel Astra) Unfall
WP 1: Sindermann/Sindermann (Renault Clio) Antriebswelle nach Stein-Touchierung
WP 1: Dingert/Dingert (VW Golf III) Hinterradaufhängung nach Bordstein-Touchierung
WP 1: Reiter/Haentges (BMW M3 Compact) Überschlag
WP 1: Schneider/Hanz (Opel Kadett C Coupe) Motorschaden
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