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2004-02-08 17:33:00 - ks
PCWRC: Überraschungssieg von DTM-Ass Ekström

Mattias Ekström siegte in der Gruppe N
Red Bull verleiht Flügel … Am Steuer seines privat eingesetzten und vom österreichischen Energy Drink-Hersteller unterstützten Mitsubishi Lancer Evo VII feierte Mattias Ekström einen Überraschungssieg in der Gruppe N. Nach 19 Wertungsprüfungen hatte der Audi-DTM-Pilot 27,1 Sekunden Vorsprung auf Kenneth Bäcklund. Für das totale Schweden-Mitsubishi-Podium sorgte Stig-Olov Walfridsson als dritter. Somit wurden sowohl Pernilla Walfridssons Vater als auch Ehemann (Petter Solberg) jeweils dritter in ihrer Division. Volle zehn Punkte für die PCWRC kassierte der Gesamt-Vierte OMV-Pilot Jani Paasonen.

Ekström, Bäcklund, Walfridsson und Per-Gunnar Andersson hatten sich von Beginn an einen spannenden Kampf um die Führung geliefert. Letztgenanntem ging, wie in er JWRC im Rahmen der Rallye Monte Carlo, jedoch gelegentlich die Straße aus. So auch in der 16. Prüfung, wo Andersson in einer Schneebank parkte und rund sechs Minuten verlor.

In der PCWRC geriet Paasonens Sieg zu keiner Zeit in Gefahr. „Jani weiß, dass für uns nur der Titel zählt und er die sicheren zehn Punkte nach Hause fahren soll. Natürlich würde er auch gerne um den Gruppe N-Sieg mitkämpfen, aber private Interessen müssen hinten anstehen“, hatte OMV-Teammanager Jürgen Bertl noch vor der letzten Etappe die Marschroute ausgegeben. Alister McRae wurde zweiter vor Daniel Sola. Antriebsprobleme am Proton Pert sorgten dafür, dass Ex-Weltmeister Keramijt Singh noch vom vierten auf den zehnten Rang zurückfiel. Allrad- und Schweden-Debütant Sebastian Vollak wurde 24. in der Gruppe N und 13. in der PCWRC.

„Mit dem Ergebnis bin ich sehr zurfrieden“, freute sich der Solinger gegenüber dem weltweit empfangbaren Radiosender myWRC.com. „Ich bin noch nie eine Rallye im Schnee, mit einem Allradfahrzeug oder mit soviel Leistung unter der Haube gefahren. Nur auf der zweiten Etappe hatten wir etwas Glück, als wir in einer Schneewand landeten, uns aber aus eigener Kraft befreien konnten.“

Gruppe N/PCWRC-Endergebnis nach 19 Wertungsprüfungen:
1. Ekström/Bergman* (Mitsubishi Lancer) 3:40.15,0 Stunden
2. Bäcklund/Olsson* (Mitsubishi Lancer) + 27,1 Sekunden
3. Walfridsson/Backman* (Mitsubishi Lancer) + 51,1 Sek.
4. Paasonen/Rautiainen (Mitsubishi Lancer) + 2.49,0 Minuten
5. A.McRae/Senoir (Subaru Impreza) + 3.51,8 Min.
6. Svedlund/Nilsson* (Mitsubishi Lancer) + 4.53,7 Min.
7. Sola/Amigo (Mitsubishi Lancer) + 6.13,5 Min.
8. Blomqvist/Goni* (Subaru Impreza) + 7.17,9 Min.
9. Kuchar/Wodniak (Mitsubishi Lancer) + 7.40,3 Min.
10. Malteskog/Carlsson* (Mitsubishi Lancer) + 8.02,0 Min.
11. Galli/D´Amore (Mitsubishi Lancer) + 8.23,9 Min.
12. Andersson/Andersson* (Mitsubishi Lancer) + 8.29,5 Min.
13. Arai/Sircombe (Subaru Impreza) + 8.57,1 Min.
24. Vollak/Kölbach (Mitsubishi Lancer) + 23.42,8 Min.

*= nicht eingeschrieben in PCWRC

Wichtige Ausfälle:
WP 8: Higgins/Gibson (Subaru Impreza) Unfall
WP 3: Katajamäki/Alanne (Mitsubishi Lancer) Unfall
WP 2: Latvala/Antilla (Subaru Impreza) Motor
vor dem Start: Stohl/Minor (Mitsubishi Lancer) nach Unfall im Shakedown nicht gestartet

WP-Bestzeiten:
Ekström 8; Bäcklund 4; Andersson, Walfridsson und Paasonen je 2.

PCWRC-Bestzeiten:
Paasonen 13; Arai 3; Galli 2; McRae 1.

Stand in der PCWRC:
1. Paasonen 10; 2. McRae 8; 3. Sola 6; 4. Kuchar 5; 5. Galli 4; 6. Arai 3; 7. Al-Attiyah 2; 8. Lopez-Fombona 1.


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