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Rallye-EM: Jukka Ketomäki siegt bei der Arctic-Rallye

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Überquerte als 16. die Zielrampe: Ex-F1-Weltmeister und DTM-Teamchef Keke Rosberg |
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| Mit dem Gesamtsieg von Juka Ketomäki bei der Arctic-Lapland-Rallye endete der Saisonauftakt in der Rallye-EM. Nach 13 Wertungsprüfungen, wobei eine wegen eines Unfalles neutralisiert wurde, hatte der Mitsubishi-Pilot über zwei Minuten Vorsprung auf seine Markenkollegen Marko Kakko und Toni Klemets. Im Klassement der international reservierten Fahrzeuge siegte Grönholm-Schützling Juuso Pykälistö im Toyota Corolla WRC. Nachdem der Motorsportweltverband FIA WRC-Fahrzeuge aus der EM verbannt hat, machten heuer erstmals Gruppe N-Fahrzeuge den Gesamtsieg rund um Rovaniemi am Polarkreis unter sich aus.
Von Beginn an lieferten sich Ketomäki und Subaru-Pilot Jari Ketomaa ein packendes Duell. Die Bestzeiten und auch die Gesamtspitze wechselten mehrfach. Eine Vorentscheidung fiel in der sechsten Prüfung, als Ketomaa fast sechs Minuten in einer Schneewand stecken blieb. Eine starke Leistung zeigte der frühere Formel 1-Pilot Jyrki Järvilehto, der konstant unter den ersten fünf im Gesamtklassement lag. Ein technischer Defekt am Mitsubishi beendete die Fahrt allerdings nach der neunten Prüfung. Keke Rosberg sah hingegen als Gesamt-16. die Zielrampe. Daniel Sola, JWRC-Champion 2002, lag bis zu seinem unfallbedingten Ausscheiden in WP acht auf dem hervorragenden zweiten Gesamtplatz. Die beiden Deutschen VW Polo-Piloten Aaron Burkhart und Rudi Macht sahen nicht nur das Ziel, sondern freuten sich mächtig über den Doppelsieg in der Gruppe N bis 1600 ccm.
Bei den international reservierten Teams dominierte zunächst Janne Tuohino. Der Finne bewies einmal mehr, warum er anstelle von Francois Duval am kommenden Wochenende bei der Schweden-Rallye im Werks-Ford Focus WRC Platz nehmen wird. Während Grönholm-Schützling Juuso Pykälistö im Windschatten folgte, konnte Grönholm-Schwager Sebastian Lindholm im 206 von Peugeot Finnland nicht ganz das Tempo mitgehen. Als auf der achten sowie neunten Prüfung erst Tuohino dann auch Lindholm ausfielen, war der Weg frei für Pykälistö. Jouni Ampuja wurde zweiter vor Jarmo Mikkonen. Jari Latvala, der Vater von Jari-Matti Latvala, wurde gemeinsam mit der finnischen Legende Juha Repo (Weltmeister mit Kankkunen und Mäkinen) vierter. Der ehemalige Formel 1-Weltmeister Mika Häkkinen steuerte einen Toyota Corolla auf den siebten Platz. Nachdem der Grieche Ionnis Papadimitriou seinen Ford Focus WRC auf der dritten Prüfung zerlegt hatte, wurde die Prüfung für das EM-Feld neutralisiert.
Endergebnis nach 13 Wertungsprüfungen:
1. Ketomäki/Alanen (Mitsubishi Lancer) 2:13.15,8 Stunden
2. Kakko/Hedman (Mitsubishi Lancer) + 2.15,3 Minuten
3. Klemets/Plosila (Mitsubishi Lancer) + 2.27,5 Min.
4. Ipatti/Kajula (Subaru Impreza) + 3.43,2 Min.
5. Mikko Kalliomaa/Rautiainen (Mitsubishi Lancer) + 4.10,9 Min.
6. Ketomaa/Hannonen (Subaru Impreza) + 5.31,2 Min.
16. Rosberg/Häkkinen (Mitsubishi Lancer) + 13.38,5 Min.
36. Burkart/Arena (VW Polo) + 39.10,0 Min. (1. Gruppe N bis 1600 ccm)
37. Jardine/Piper (MG ZR) + 42.46,1 Min.
39. Macht/Bertl (VW Polo) + 48.24,1 Min.
WP-Bestzeiten:
Ketomäki 7; Ketomaa 4, Klemets 1
Wichtige Ausfälle:
WP 9: Järvilehto (J.J. Lehto)/Jyrkiläinen (Mitsubishi Lancer) technischer Defekt
WP 8: Sola/Amigo (Mitsubishi Lancer) Unfall
WP 6: Sakari Kalliomaa/Aspegren (Mitsibishi Lancer) Unfall
WP 4: Salo/Stenberg (Mitsubishi Lancer) technischer Defekt
WP 3: Hotanen/Räsänen (Mitsubishi Lancer) technischer Defekt
Endergebnis (International reserviert) nach 13 Wertungsprüfungen:
1. Pykälistö/Ovaskainen (Toyota Corolla WRC) 2:14.43,4 Stunden
2. Ampuja/Liukkonen (Ford Focus WRC) + 1.11,8 Minuten
3. Mikkonen/Ervasto (Ford Focus WRC) + 4.19,6 Min.
4. Latvala/Repo (Toyota Corolla WRC) + 7.27,7 Min.
7. Häkkinen/Pietiläinen (Toyota Corolla WRC) + 15.10,4 Min.
WP-Bestzeiten:
Pykälistö 6, Ampuja und Tuohino je 3, Lindholm 1.
Wichtige Ausfälle:
WP 9: Lindholm/Touminen (Peugeot 206 WRC) technischer Defekt
WP 8: Tuohino/Kovalainen (Ford Focus WRC) technischer Defekt
WP 3: Kuistila/Jokinen (Ford Forcus WRC) technischer Defekt
WP 3: Papadimitriou/Harryman (Ford Focus WRC) Unfall |  |