Nutzte das Kartrennen in Köln als Saisonvorbereitung
Bereits zum achten Mal fand am 17. und 18. Januar 2004 das Kartrennen 24 Stunden von Köln statt. Auf der anspruchsvollen Kartbahn im Kölner Stadtteil Rodenkirchen trafen dabei wieder prominente Rennfahrer auf ambitionierte Privatiers. Am Start war auch der künftige Formel-3-Pilot Marcel Leipert aus Wegberg. Der 19-Jährige wird nach der Formel König und Formel Volkswagen in der Saison 2004 im RECARO Formel-3-Cup antreten.
Für Marcel Leipert kam der Einsatz bei den 24 Stunden von Köln sehr gelegen: „Kartfahren ist wohl das beste Training für einen Formelfahrer und im direkten Vergleich mit einem derart hochkarätig besetzten Fahrerfeld noch wichtiger.“ Im Team ‚Arta ma-con’ holte Leipert gemeinsam mit beispielsweise Formel-3000-Fahrer Vitantonio Liuzzi, V8-STAR-Pilot Thomas Mutsch und Formel-3-Pilot Bernhard Auinger den fünften Platz. „Der fünfte Gesamtrang ist für uns ein sehr guter Erfolg“, so Teamchef Marian Hamprecht, „fast keiner unserer Piloten hatte auf dieser Bahn ausgiebig testen können.“
Auf der 375 Meter langen Indoor-Strecke legte das Team ‚Arta ma-con’ 3.242 Runden zurück, davon fuhr Leipert 500 Runden: „Ich hatte meinen ersten Einsatz am Samstag um 17.30 Uhr, die letzten 100 Runden standen um 14.30 Uhr, also kurz vor dem Ziel um 16.00 Uhr an.“ Den Sieg beim Kartrennen in Köln fuhr schon fast traditionell und zum vierten Mal in Folge das Team um den DTM-Champion Bernd Schneider ein.
Für Leipert stand die Platzierung weniger im Vordergrund: „Ich hatte Spaß am Fahren, konnte wieder viel trainieren und bereite mich nun intensiv auf den RECARO Formel-3-Cup vor. Die Saison 2004 ist für mich unglaublich wichtig. Jetzt will ich den Durchbruch schaffen und ich glaube, dass der Formel-3-Cup in Deutschland mir dazu die richtige Bühne bietet.“