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WRC: Saisonauftakt in Monte Carlo

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Grönholm und Loix gehen mit den brandneuen 307 CC WRC ins Rennen |
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| Max Mosley und „seine“ FIA haben mehr mit der „Mutter aller Schnäppchen“ gemeinsam als ihnen lieb ist, frei nach dem Motto: „Bisher haben wir jede Serie klein gekriegt, ob gehackt oder geschrotet, auch Pürieren ist was Feines….“. Die durch die Regeländerungen verursachten Kostensteigerungen und Schwächungen der Attraktivität sorgen dafür, dass die Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) beim Saisonauftakt in Monte Carlo nur noch einen Schatten früherer Tage darstellt.
Und das Regeländerungschaos nimmt kein Ende, denn diese Woche ließ die FIA durchblicken, dass das für 2004 den Veranstaltern befohlene „Mille Miglia-System“ - vormittags Training, nachmittags Wertungsprüfungen - ab sofort wieder aufgehoben und für 2005 sogar wieder untersagt wurde. Sehr zur Freude auch der OMV-ADAC-Rallye Deutschland, die nach Fast-Vollendung der ersten Planungen alles nach Mille Miglia umgeändert hätte und nun erfahren muss, dass es nicht hätte sein müssen ….
Für „die Monte“, die vielleicht berühmteste Rallye der Welt und jahrzehntelang das ultimative Highlight für jeden Profi- und Privatfahrer, haben nur etwas mehr als 40 Teams (!) ihre Nennung abgegeben. Neben zehn Werks-WRC, einer handvoll Semiwerks-WRC und den Crews der Junior-WM (JWRC) wollen ganze fünf (!) Privatteams die Hatz durch die französischen Seealpen aufnehmen. Wo sind die Ihles, Brunkens oder Praschmas dieser Welt? Jedenfalls nicht mehr im Fürstentum!
Anspruchsvolle Wertungsprüfungen hat die 72. Auflage trotzdem wieder zu bieten, auch wenn die „Nacht der langen Messer“ nur noch in den Erinnerungen der Fans existiert. 15 Wertungsprüfungen mit einer Gesamtlänge von 390 Kilometern stehen auf dem Programm.
Mit der Startnummer eins wird Weltmeister Petter Solberg über die Startrampe rollen. Der Subaru-Pilot konnte die Monte allerdings noch nie gewinnen, 2001 und 2003 sorgten jeweils Unfälle für das vorzeitige Ende. Das größte Fragezeichen steht sicherlich einmal mehr hinter den Pirelli-Pneus, die seit Jahren auf Asphalt der Michelin-Konkurrenz hinterherhinken. Nach Richard Burns` krankheitsbedingter Pause nimmt der Finne Mikko Hirvonen im zweiten Impreza Platz.
Citroen möchte natürlich an den Dreifacherfolg vom Vorjahr anknüpfen. Da nur noch zwei Fahrzeuge punkteberechtigt sind, kann es allerdings heuer nur ein Doppelsieg werden. Diesen haben aber Vorjahressieger Sebastien Loeb und Carlos Sainz vor Augen. PSA-Konzernschwester Peugeot schickt Marcus Grönholm und Freddy Loix mit den brandneuen 307 CC WRC ins Rennen. Ford, trotz der Kostensteigerungen mit den Neuaufnahmen Mexico und Japan weiter dabei, setzt auf das bewährte Duo Markko Märtin und Francois Duval. Rückkehrer Mitsubishi vertraut auf Asphalt-Ass Gilles Panizzi und WRC-Neuling Gianluigi Galli.
Wichtige Starter 72. Rallye Monte Carlo:
WRC: 1 Solberg, 2 Hirvonen (beide Subaru Impreza), 3 Loeb, 4 Sainz (beide Citroen Xsara), 5 Grönholm, 6 Loix (beide Peugeot 307), 7 Märtin, 8 Duval (beide Ford Focus), 9 Panizzi, 10 Galli (beide Mitsubishi Lancer), 11 Warmbold (Ford Focus), 62 Campos (Peugeot 206), 63 Burri (Subaru Impreza), 69 Kresta, 70 Valimäki (beide Hyundai Accent).
JWRC: 31 Baldacci, 32 Aava, 33 Wilks (alle Suzuki Ignis), 34 Broccoli (Fiat Punto), 35 Katajamäki (Suzuki Ignis), 36 Meeke (Opel Corsa), 37 Cecchettini (Renault Clio), 38 Feghali (Ford Puma), 39 Bernardi (Renault Clio), 40 Chicherit (Citroen Saxo), 41 Barratt (MG ZR), 42 Biasion (Fiat Punto), 43 Latvala (Ford Puma), 44 Scorcioni (Fiat Punto), 45 Andersson (Suzuki Ignis), 46 Pons, 47 Tabaton (beide Fiat Punto), 48 Rautenbach (Ford Puma), 49 Betti (Peugeot 206), 50 Marshall, 51 Cols (beide Renault Clio).
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