Auch die 15. Etappe der Rallye Dakar stand im Zeichen von Mitsubishi: Hiroshi Masuoka feierte am Steuer des Pajero Evolution mit der Startnummer 201 seinen vierten Tagessieg in diesem Jahr. Mit einer Gesamtzeit von 6:52.35 Stunden verwies der 43 Jahre alte Japaner seinen Teamkollegen Stéphane Peterhansel auf den zweiten Platz (+ 9.11 Min.) der Etappenwertung. Im Gesamtergebnis hat der souverän führende Franzose aber weiterhin 55 Minuten Vorsprung auf Masuoka, dem Dakar-Sieger der vergangenen zwei Jahre. Jean-Louis Schlesser (Schlesser-Ford) liegt als Gesamtdritter nun schon fast drei Stunden zurück.
Volkswagen beendete die letzte Marathon-Etappe der Rallye Dakar mit einem weiteren sehr guten Resultat: Auf der 15. Prüfung blieb die Serie von Ergebnissen unter den besten Sechs, die Jutta Kleinschmidt und Beifahrerin Fabrizia Pons seit der achten Etappe in jeder Tageswertung erreicht haben, ununterbrochen. Mit der viertbesten Zeit erzielte das Damen-Duo gleichzeitig zum vierten Mal seit Beginn der härtesten Wüsten-Rallye der Welt das beste Ergebnis in der Gruppe der Diesel-Fahrzeuge.
„Heute haben wir noch einmal ein hartes Stück Arbeit geleistet“, so Kleinschmidt. „Das Kamelgras und die Dünen zu Beginn waren sehr anspruchsvoll, danach folgte eine schnelle Passage. Die letzten 100 Kilometer waren abwechslungsreich und haben viel Spaß gemacht. Heute haben wir so viele Heuschrecken aufgesammelt, dass der gesamte Kühler voll davon steckte.“
Ihr Teamkollege Bruno Saby und sein Co-Pilot Matthew Stevenson bewältigten die 579 Kilometer lange Prüfung ebenfalls mit einem makellos funktionierenden Race-Touareg. Selbst zwei Reifenschäden hinderten das französisch-britische Fahrerteam nicht an einem guten Tagesergebnis. Mit Platz acht auf der drittletzten Etappe der Rallye Dakar verbesserte sich Bruno Saby auf Position sechs der Gesamtwertung.
Andrea Mayer absolvierte die 579 Wertungskilometer zwischen Tidjikja und Nuakchott an der Küste Mauretaniens in der sechstbesten Zeit (+ 33.17 Min) und festigte so ihren fünften Platz in der Gesamtwertung. „Eine lange Prüfung. Am Anfang war sie sehr langsam und nicht leicht zu fahren mit vielen buckligen Kamel-Gras-Pisten, schwierigen Dünen-Passagen und kniffliger Navigation. Nach dem zweiten Kontrollpunkt änderte sich die Charakteristik völlig. Es wurde sehr schnell, oft mussten wir Vollgas fahren“, berichtete die deutsche Werkspilotin, die sich das Cockpit eines Mitsubishi Pajero T2 mit Beifahrer Andreas Schulz teilt.