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F1: Frischer Wind bei Sauber Petronas

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Sauber startet 2004 mit Massa und Fisichella durch |
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| In der Saison 2004 weht beim Team Sauber Petronas im wahrsten Sinne des Wortes ein frischer Wind: Voraussichtlich noch im Februar werden die Ingenieure im neuen, topmodernen Windkanal unmittelbar neben der Fabrik in Hinwil die Arbeit aufnehmen und mit der aerodynamischen Weiterentwicklung des Sauber Petronas C23 beginnen. Die technisch hochstehende Anlage soll mithelfen, die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und die Stellung des Teams langfristig zu stärken.
In die gleiche Richtung zielt auch die neu definierte Motorenpartnerschaft mit Petronas. Zum ersten Mal wird das Schweizer Team nicht die Vorjahres-Triebwerke, sondern die gleichen Aggregate wie Ferrari verwenden.
Mit Giancarlo Fisichella und Felipe Massa hat das Team zudem zwei neue, viel versprechende Fahrer unter Vertrag genommen - einen aus acht Formel-1-Saisons erfahrenen Routinier und einen jungen, hoch talentierten Rückkehrer, der als Testpilot bei Ferrari gereift ist und inzwischen das Rüstzeug für höhere Aufgaben erworben hat.
Trotz dieser positiven Vorzeichen hält sich Teamchef Peter Sauber mit Prognosen zurück: „Unser Ziel ist es, unsere Performance deutlich zu steigern. Wie gut uns das gelingen wird, wird vor allem davon abhängen, wie schnell wir in der Lage sein werden, die Erkenntnisse aus dem neuen Windkanal auf der Strecke umzusetzen. Mit sieben Werksteams von Automobil-Weltkonzernen ist der Konkurrenzkampf in der Formel 1 härter denn je. Zudem sind die Budgets in der jüngsten Vergangenheit geradezu explodiert.“
„Das ganze Team ist hoch motiviert“, fasst Teamchef Peter Sauber zusammen. „Wir wollen uns selber und unseren Partnern beweisen, dass wir auch als unabhängiges Team in der Lage sind, gegen die sieben Automobilhersteller zu bestehen. Das ist keine leichte Aufgabe, aber wir sind bereit, diese Herausforderung anzunehmen.“ |  |