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2003-12-08 22:12:52 - ks
APRC: Kremer gewinnt Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft

Eine wertvolle Erfahrung für Armin Kremer
Der Deutsche Armin Kremer krönte seine erste Saison in der Asien-Pazifik-Rallye-Meisterschaft mit einem doppelten Titeltriumph. Der Mecklenburger gewann mit seinem Mitsubishi Lancer Evolution VII den Titel in der seriennahen Gruppe N. Mit einem zweiten Rang beim Saisonfinale in Indien sicherten sich Kremer, der am Tag vor dem Start der Rallye 35 Jahre alt wurde, und sein Berliner Beifahrer Fred Berßen zusätzlich den Gesamt-Titel. "Ich bin glücklich über diesen Erfolg", berichtete der dreimalige Deutsche Rallye-Meister. "Denn wir sind hier angetreten, um den Gruppe N-Titel zu gewinnen. Dass wir auch Gesamt-Champion geworden sind, freut uns natürlich besonders. Nicht zuletzt dank der Zuverlässigkeit unseres Mitsubishi haben wir bei jeder Rallye gepunktet und uns so gegen leistungsstärkere Gruppe A-Fahrzeuge durchgesetzt."

Die Meisterschaft war hart umkämpft: Vor dem Finale hatten nicht weniger als vier Fahrer Titelchancen. Nach fünf Schotter-Rallyes in Australien, Neuseeland, Japan, Thailand und Indien wurde Kremer mit nur einem Punkt Vorsprung Meister vor seinem härtesten Konkurrenten und Vorjahres-Champion Karamijt Singh. Der Neuseeländer Geoff Argyle (ebenfalls Mitsubishi), der die Serie vor dem Finale angeführt hatte, verlor in Indien durch Reifenschäden und Stoßdämpferdefekte Zeit und beendete die Saison mit dem dritten Tabellenrang. "Es ist eine wunderbare und spannende Meisterschaft mit so vielen verschiedenen Ländern, unterschiedlichen Streckenbedingungen und Kulturen", blickt Ex-Europameister Armin Kremer auf die Saison zurück. "Für einen europäischen Fahrer ist es eine wertvolle Erfahrung, so viele unterschiedliche Schotter-Rallyes zu bestreiten."

Foto: Linear Photographs
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