Im Rahmen der DMV-Meisterehrung 2003 erhielt DMSB-Generalsekretär Dr. Michael Engel aus den Händen von DMV-Sportpräsident Ulrich Canisius eine Auszeichnung für die Verdienste der DMSB-Staffel um die Sicherheit im deutschen Automobilsport.
Am 30.11.2003 zeichnete der DMV – Deutsche Motorsport Verband e. V. im Frankfurter Arabella Sheraton Hotel die 1972 gegründete DMSB-Staffel für ihre besonderen Verdienste im Motorsport aus. DMV-Sportpräsident Ulrich Canisius würdigte in seiner Laudatio die Verdienste der DMSB-Staffel um die Sicherheit im deutschen Automobilsport und überreichte den Preis an DMSB-Generalsekretär Dr. Michael Engel.
Die DMSB-Staffel gilt im Automobilsport als die beste mobile Sicherheitseinrichtung der Welt. Sie hatte am 7./8. April 1973 beim Jim-Clark-Gedächtnisrennen auf dem Hockenheimring ihren ersten offiziellen Einsatz und feierte 2002 ihr 30-jähriges Jubiläum. Die heutige DMSB-Staffel stützt sich auf den Idealismus und das Engagement von inzwischen rund 150 ehrenamtlichen Helfern, die jährlich bei über 100 Automobilsport-Veranstaltungen im In- und Ausland für die Sicherheit der Piloten an den Rennstrecken sorgen und im Ernstfall schnelle Hilfe leisten.
Anerkennung findet die DMSB-Staffel auch beim sechsfachen Formel 1-Weltmeister Michael Schumacher: „Ich hatte immer ein gutes Gefühl, wenn ich wusste, dass die DMSB-Staffel an
der Strecke im Einsatz ist. Damit war für mich klar, dass ich im Ernstfall mit schneller und professioneller Hilfe rechnen kann.“
Damals wie heute wird die DMSB-Staffel von zahlreichen Unternehmen der Automobil- und Zubehörindustrie wie Audi, BMW, Fiat, Ford, Mercedes-Benz, Opel, Porsche, VW und Dunlop großzügig unterstützt. Die Anforderungen an diese Sicherheitseinrichtung sind mittlerweile jedoch so groß und umfangreich, dass der DMSB die Staffel zu einem Großteil mit eigenen Mitteln finanzieren muss.
DMSB-Generalsekretär Dr. Michael Engel: „Die Auszeichnung durch den DMV ist für die DMSB-Staffel die verdiente Anerkennung für eine großartige Leistung. Ich werde den Preis an die Staffelmitglieder weitergeben und bin sicher, dass er eine zusätzliche Motivation für die vielen ehrenamtlichen Helfer bedeutet.“