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VLN: Die Viper kommt zurück – mit gestutzten Giftzähnen

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Huppert-Nieder/Mohr/Grossmann reaktivieren die Schlange 2004 |
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| Nach einer fast einjährigen Auszeit kommt die Zakspeed Viper in der Saison 2004 zurück in die Grüne Hölle. Dazu hat sie sich nicht nur in den Hausfarben des Sponsors Ecosoil/Terrag gehäutet, sondern auch von Ihrem giftigen Biss eingebüßt. So musste die Entwicklung eines Motors in Auftrag gegeben werden, der mit dem auf 6,2 Liter reduzierten Hubraum in das neue VLN Reglement passt. Bei dieser Rosskur verlor der Zuschauermagnet auch noch zwei seiner bisher zehn Zylinder. Nichts desto trotz sehen Zakspeed und insbesondere das Ecosoil/Terrag Fahrerteam Dr. Hans-Peter Huppert-Nieder, Werner Mohr und Markus Grossmann den Einsatz sportlich.
„Für Werner und mich ist ein Fahrzeug der VLN-Oberliga ein völlig neues Terrain. Wir sind erwachsen und geduldig genug, um uns mit entsprechendem Respekt langsam ans Limit der Viper heranzuschlängeln…“, so Hans-Peter Huppert-Nieder, der in 2003 mit 170-Gruppe-N3-PS und drei zu Ende gefahrenen Rennen seinen Einstieg in den Motorsport feierte. Sein Partner Werner Mohr kam als motorsportlicher Neuling mit seinem SP3-Peugeot 306 zwar schon vor sechs Jahren in die Serie, hat seither auch fleißig Pokale eingefahren, sieht aber in der GT-Klasse ebenfalls einen Neubeginn. Beim Start unterstützt werden die beiden Neuen durch Markus Grossmann, seines Zeichens Instruktor der Zakspeed Nürburgring Rennfahrerschule und Rennfahrer mit langjähriger Erfahrung auf Grand-Prix-Strecke und Nordschleife und in den verschiedensten Fahrzeugen von Formel-Renault über Porsche bis Viper: „Ich denke, dass ich Hans-Peter und Werner systematisch an das Potential der Viper heranführen kann.“
Durch den Bau des neuen Motors wird das Team leider keine Gelegenheit mehr haben, vor den VLN-Einstellfahrten zu Tests anzutreten. Trainiert wird in der Zwischenzeit an anderer Stelle: „Damit ich im Cockpit nicht schlapp mache, jagt mich Hans-Peter schon seit einigen Wochen zu Peter Schwartz, einem Physiotherapeuten mit VLN-Erfahrung“, so Mohr zur Einschätzung seiner konditioneller Voraussetzungen.
Auch wenn der Viper die Giftzähne gestutzt wurden und die beiden neuen Schlangenbeschwörer so bald keinen Podestplatz in Reichweite sehen, die Fans an der Nordschleife wird es freuen, dass sie wieder zurück ist.
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