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F3 Cup: Erster Test für Steffi Halm

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Logischer Aufstieg: Von der Formel VW in den Formel-3-Cup |
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| Was die Damen Catharina Felser und Ina Fabry im RECARO Formel-3-Cup 2003 gezeigt haben, das macht Schule unter den weiblichen Rennfahrern: Stephanie Halm durfte unlängst einen Formel-3-Boliden des Teams von Franz Wöss testen.
Die 19-Jährige aus dem Städtchen Ammerbuch bekam die Probefahrt als Belohnung für ihren zwölften Rang im SpeedWomen Cup, der 2003 im Rahmen der Beru Top10 ausgeschrieben war und die Ladys aller Rennserien in eine separate Wertung packte. Mit jedem Kontrahenten, den die Damen hinter sich lassen konnten, bekamen sie einen Zähler gutgeschrieben. „Auch wenn man als Formel-Pilotin vor schwereren Hürden steht und weniger Chancen als beispielsweise die Teilnehmrinnen in Markenpokalen hat, so finde ich den SpeedWomen Cup eine tolle Sache“, meinte die Schwäbin.
Stephanie Halm ging dieses Jahr in der Formel VW an den Start, die sie als Meisterschafts-Achte beendete. Auf die Formel 3 hat sie schon immer geschielt: „Die ist in Deutschland das Höchste, was man mit einem Formel-Auto erreichen kann. Mein Ziel war früher schon die Formel 3.“
Umso erfreuter war die 19 Jahre alte Rennfahrerin über den Preis beim SpeedWomen Cup: Eine Testfahrt mit einem Formel-3-Renner. Der Ort der ersten Begegnung mit dem Dallara-Opel war Hockenheim im November. „Leider war das Wetter nicht so gut. Die Strecke war nass, auch wenn sie gegen Ende leicht abtrocknete. Für mich als Anfängerin war der Test unter diesen Bedingungen umso schwieriger“, nannte sie den einzigen Wehrmutstropfen. „Sonst war es richtig schön, es hat viel Spaß gemacht. Und das Team um Franz Wöss war super-nett und professionell.“
Der österreichische Teamchef Franz Wöss, ein höchsterfahrener Pilot, der auch immer wieder noch einmal selbst ins Lenkrad eines Formel-3-Monopisto greift, weihte die Dame in die Geheimnisse seines Formel-3-Wagens ein.
„Der Unterschied zu meinem Formel VW ist schon bemerkenswert“, so Halm am Ende des Tages. „Vor allem die Bremse ist besser als im Formel VW oder Formel Renault, wo ich 2002 unterwegs war. Sonst ist ein Formel-3-Auto natürlich etwas aggressiver und schneller.“ Natürlich galt ihr Dank den Initiatoren der Aktion: „Vielen Dank an die Formel-3-Vereinigung und natürlich auch an Franz Wöss und sein Team. Der Tag war eine neue und ebenso schöne Erfahrung für mich.“
Der Testtag hat Lust auf mehr gemacht. „Ich würde im kommenden Jahr schon gerne im RECARO Formel-3-Cup starten, aber wenn ich realistisch bin, wird es sehr schwierig, das nötige Geld zu finden. Ich werde jedoch alles daran setzen, dass es klappt.“
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