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2003-11-21 13:25:06 - ks
24h Bathurst: Gute Ausgangsposition für Alzen-Motorsport

Uwe Alzen zeigte sich von dem Mount Panorama Circuit beeindruckt
Jürgen und Uwe Alzen, Michael Bartels und Arno Klasen starten bei der zweiten Ausgabe des 24-Stunden-Rennens im australischen Bathurst von der achten Position aus ins Rennen. Das deutsche Quartett unter der Bewerbung Jürgen Alzen Motorsport konnte sich mit dem eingesetzten Porsche 996 GT 3 Cup gegen die zum teil leistungsstärkere Konkurrenz behaupten. Die Bestzeit fuhren Pretty/Tander/McConville/Richards im Holden Monaro V8.

Bei wechselhaften Bedingungen in den drei Qualifying Sessions am Freitag war Uwe Alzen auf feuchter Piste stellenweise schnellster Fahrer. „Bathurst ist einfach die Hölle“, beschreibt Alzen den 6,213 Kilometer langen Kurs. „Einige Passagen sind so schmal, dass gerade einmal zwei Autos nebeneinander passen. Auslaufzonen gibt es kaum – dafür aber stabile Betonwände.“ Auch Michael Bartels drehte auf dem Mount Panorama Circuit seine ersten Runden im Training. „Eine sehr aufregende Rennstrecke“, so der Plettenberger. „Eine Mischung aus Macau und der Nordschleife – man muss vor diesem Kurs viel Respekt haben.“

Das hervorragende Abschneiden im Zeittraining lässt hoffen, dass sich Jürgen und Uwe Alzen, Michael Bartels und Arno Klasen ihren großen Traum erfüllen können, innerhalb der Top 10 die Zielflagge zu sehen. „Man muss über die komplette Distanz sehr konzentriert fahren“, erläutert Alzen. „Gerade auch beim Überrunden ist Vorsicht geboten. Wenn es uns gelingt ohne Probleme durchzukommen, haben wir Chancen auf eine der vorderen Platzierungen. Wir haben sehr viel Herzblut, Zeit und Geld in dieses Projekt investiert und wollen alle gemeinsam einen schönen Saisonabschluss feiern.“

Die vier Deutschen haben es sich im Vorfeld der Veranstaltung übrigens nicht nehmen lassen, einige Tage in der australischen Olympia-Metropole Sydney zu verbringen. „Eine großartige Stadt mit offenen und freundlichen Menschen“, urteilt Uwe Alzen.

Eines wollten alle vier noch abschließend loswerden: „Lieben Gruß an alle Fans. Drückt’ uns die Daumen!“


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