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WRC: Richard Burns muss 2004 pausieren

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Burns muss gesundheitsbedingt pausieren |
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| Der Gesundheitszustand von Richard Burns ist doch ernster als befürchtet: Der Weltmeister von 2001 muss in der kommenden Saison pausieren. „Die Ärzte haben mir gesagt, dass ich nächstes Jahr keine Rallyes fahren darf“, erklärte Burns auf seiner Homepage. Der Engländer war eine Woche vor dem WRC-Finale in Wales am Steuer seines privaten Porsche auf einer Autobahn zusammengebrochen und bewusstlos in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Der 32jährige durfte daraufhin nicht bei der Rally Great Britain starten.
Im Rahmen der intensiven Untersuchungen diagnostizierten die Ärzte nun ein Hirntumor bei Burns. Zunächst muss sich der Brite einer Strahlentherapie unterziehen. „Ich kann mich bei allen für die vielen Genesungswünsche nur bedanken“, so Burns. „Ich bin zwar im Moment sehr niedergeschlagen, aber ich werde alle meine Kräfte für eine schnelle Heilung bündeln, um möglichst schnell wieder topfit in das Rallyecockpit zurückzukehren!“
Subaru-Teammanager David Lapworth, ab 1.12.03 eigentlich Burns´ neuer Teamchef, ist natürlich auch sehr enttäuscht. „Wir hatten uns sehr auf das Duo Solberg/Burns gefreut. Aber Richards Gesundheit hat natürlich absoluten Vorrang. Wir haben für ihn immer eine Tür offen.“ Wer den Engländer ersetzen wird, wollte Lapworth noch nicht sagen. Aber der bei Citroen überflüssige Colin McRae gilt als ganz heißer Kandidat…
Apropos Kandidat: Harri Rovanperä, der in 2004 zusammen mit Marcus Grönholm das Peugeot-Doppel bilden sollte, hat immer noch keinen Vertrag. Umso hartnäckiger halten sich die Gerüchte, dass der Belgier Freddy Loix sich nicht nur mit Rovanperä abwechselt, sondern bei allen Events das 206-Cockpit besetzten soll. Rovanperä müsste sich dann nach einem anderen Team umsehen, wobei Skoda eine mögliche Option wäre. Jean-Claude Lefevre, Leiter Kommunikation bei Peugeot Sport, erklärte hierzu: „Wir planen mit Marcus Grönholm, Freddy Loix und Daniel Carlsson. Mit Harri Rovanperä werden wir in Kürze über eine Trennung sprechen müssen.“
Am Steuer eines Peugeot 206 siegte Freddy Loix am vergangenen Wochenende bei der Rallye Condroz in Belgien vor seinem Kronos-Teamkollegen Bruno Thiry. Diesem reichte dieser zweite Platz, um den Markenkollegen Miguel Campos noch zu überflügeln und um erstmals Rallye-Europameister zu werden. Den Grundstein zum EM-Titel hatte der Belgier mit Siegen in Anatolien, Bulgarien, Ypern, Elpa und d`Antibes gelegt.
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