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WRC: Frühes Aus für Carlos Sainz

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Aus und vorbei: Carlos Sainz kann den Titel 2003 abhaken |
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| Kaum hatte die Wales Rallye of Great Britain begonnen, wurde aus dem Titel-Dreikampf ein Zweikampf. Carlos Sainz, eigentlich der Mister Zuverlässigkeit in der Rallye WM, mußte schon in der dritten von 18 Prüfungen den ersten Ausfall der Saison hinnehmen. „Ich habe bei der Ansage von meinem Beifahrer Marc Marti nicht richtig zugehört und ich bin in einer Kurve leider geradeaus gefahren“, ärgerte sich der Spanier. „Vielleicht war ich nach dem Pech auf der zweiten Prüfung etwas übermotiviert.“ Dort hatte kurz vor dem Start eine TV-Onboard-Kamera nach einem Kurzschluß kurzfristig Feuer gefangen. Sainz konnte zwar rechtzeitig starten, doch seine Hauptrivalen Petter Solberg (Subaru Impreza) und Teamkollege Sebastien Loeb knöpften dem Citroen-Piloten bis zu 18 Sekunden ab.
Die beiden verbliebenen WM-Aspiranten lieferten sich ein packendes Duell und sind nach der ersten Etappe nur um acht Sekunden getrennt. Der drittplazierte Tommi Mäkinen (Subaru) hat bereits 1.32,2 Minuten Rückstand. Der Norweger markierte vier Bestzeiten, der Franzose drei. Und nach Sainz´ Unfall erhielt Loeb von seinem Teamchef Guy Frequelin die Order, das Tempo etwas zu drosseln. „Die Marken-WM ist für uns sehr wichtig und wir dürfen uns keinen weiteren Ausfall mehr erlauben.“ Loeb zeigte nur bedingt Verständnis: „Mit fällt es nicht leicht, etwas langsamer zu fahren. Aber ich akzeptiere die Order und noch habe ich auch alle Chancen in der Fahrer-WM.“ Beim aktuellen Ergebnis wäre Solberg mit einem Punkt Vorsprung Weltmeister.
Um den dritten Platz lieferten sich Mäkinen und Colin McRae im dritten Xsara bei ihren jeweils vorerst letzten WM-Auftritten ein spannendes Duell. Noch hat der Finne gegenüber dem dreifachen GB-Sieger die Nase vorn. Die aktuellen Positionen von Loeb und McRae würden Citroen für den Marken-WM-Titel reichen, da das Peugeot-Duo Harri Rovanperä und Freddy Loix nur auf den Rängen fünf und neun rangiert. Stark ist Asphalt-Spezialist Gilles Panizzi im nicht WM-punkteberechtigten Peugeot 206 als sechster unterwegs. Teamkollege Marcus Grönholm mußte nach einem Lenkungsbruch (er hatte einen Baumstumpf getroffen) zwischen der dritten und vierten Prüfung aufgeben. Das Ford-Team mußte schon zwei Ausfälle hinnehmen: Mikko Hirvonen flog auf der dritten Prüfung ab, bei Markko Märtin überhitze der Motor. Toni Gardemeister kassierte 2.10 Strafzeit nach einem zu langen Service (Batterie und Anlasser mussten gewechselt werden).
In der Junior-WM führt nach dem ersten Tag der Schwede Daniel Carlsson im Suzuki Ignis vor Chris Meeke im Opel Corsa und Fiat Punto-Pilot Mirco Baldacci. Die beiden WM-Kandidaten Brice Tirabassi (Renault Clio) und Salvador Canellas (Suzuki Ignis) liegen auf den Rängen vier und acht, wobei der Franzose mit sieben Punkten Vorsprung auf die Insel gereist ist.
WRC-Ergebnis nach 7 von 18 Wertungsprüfungen:
1. Solberg/Mills (Subaru Impreza) 1:32.37,2 Stunden
2. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 8,0 Sekunden
3. Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) + 1.32,2 Minuten
4. C.McRae/Ringer (Citroen Xsara) + 1.43,6 Min.
5. Rovanperä/Pietilainen (Peugeot 206) + 2.41,2 Min.
6. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) + 2.49,3 Min.
7. Duval/Prevot (Ford Focus) + 3.35,2 Min.
8. Kresta/Tomanek (Peugeot 206) + 4.05,2 Min.
9. Loix/Smeets (Peugeot 206) + 4.20,3 Min.
10. Stohl/Minor (Peugeot 206) + 4.48,2 Min.
11. Pykälistö/Mannisenmäki (Peugeot 206) + 4.56,4 Min.
12. Sola/Romani (Citroen Xsara) + 5.10,8 Min.
13. Latvala/Antilla (Ford Focus) + 5.43,3 Min.
14. Auriol/Giraudet (Skoda Fabia) + 6.26,7 Min.
15. Warmbold/Price (Ford Focus) + 8.22,4 Min.
18. Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) + 11.35,1 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 4: Airikkala/Gardner (Mitsubishi Lancer) technischer Defekt
WP 3: Märtin/Park (Ford Focus) Motorschaden (Überhitzung in WP 2)
WP 3: Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) Unfall
WP 3: Hirvonen/Lehtinen (Ford Focus) Rad vorne links abgerissen
WP 3: Sainz/Marti (Citroen Xsara) Unfall
JWRC-Ergebnis nach 7 von 18 Wertungsprüfungen:
1. Carlsson/Andersson (Suzuki Ignis) 1:46.25,3 Stunden
2. Meeke/Patterson (Opel Corsa) + 8,0 Sekunden
3. Baldacci/Bernacchini (Fiat Punto) + 12,1 Sek.
4. Tirabassi/Renucci (Renault Clio) + 1.27,6 Minuten
5. Teuronen/Markkula (Suzuki Ignis) + 1.48,8 Min.
6. Katajamäki/Laaksonen (VW Polo) + 2.12,7 Min.
7. Aava/Sikk (Suzuki Ignis) + 3.14,9 Min.
8. Canellas/Amigo (Suzuki Ignis) + 5.40,5 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 5: Feghali/Matar (Ford Puma) Getriebeschaden
WP 5: Willks/Pugh (Ford Puma) Motorschaden
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