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WRC: Last-Minute-Sieg für Panizzi

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Gilles Panizzi wiederholte seinen Vorjahressieg |
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| Die letzte Etappe der Rallye Catalunya wirbelte das Klassement noch einmal kräftig durcheinander. Am Ende feierte Gilles Panizzi im Peugeot seinen ersten Saisonsieg, das Citroen-Doppel Sebastien Loeb und Carlos Sainz stürzte noch auf die Ränge zwei und sieben ab und Petter Solberg fuhr im Subaru noch vom zehnten auf den fünften Platz vor. Zum WM-Finale in Wales reisen Loeb und Sainz mit je 63 Punkten, Solberg mit 62 und Burns (trotz eines Unfalls in WP 19) mit 58. Es steht die knappste Entscheidung der WM-Geschichte bevor.
Auf der heutigen letzten Etappe standen drei Prüfungen auf dem Programm, die je doppelt befahren wurden. Der Wettergott hatte endlich ein Einsehen mit den Pirelli-bereiften Subaru-Piloten und öffnete die Schleusen. Petter Solberg und Tommi Mäkinen stürmten die Rangliste mit je einer Bestzeit, und nur Roman Kresta konnte im privaten Peugeot das Tempo mitgehen. Die dritte Prüfung des Tages (WP 19) wurde Richard Burns zum Verhängnis, der auf der nassen und teilweise verschlammten Strecke von der Piste rodelte und die Lenkung am Peugeot irreparabel beschädigte.
Sebastien Loeb kontrollierte das Geschehen an der Spitze vor Märtin und Panizzi, die zunächst nur den zweiten Platz für möglich hielten. Carlos Sainz hielt sich Francois Duval vom Leib, während Petter Solberg dem Duo auf die Pelle rückte. Um die letzten WM-Punkteränge balgten Marcus Grönholm, Colin McRae und Tommi Mäkinen.
Vor allem die Citroen-Piloten gingen auf den letzten drei Prüfungen regelrecht baden. Nach falscher Reifenwahl büßte Loeb auf Panizzi erst 11,2 Sekunden ein, dann 7,5. Vor der letzten Prüfung hatte Super-Seb dann noch 31 Sekunden Vorsprung, doch diese sollten nicht reichen. Panizzi wuchs über sich hinaus, köpfte dem Citroen-Star 44 Sekunden ab (!) und wiederholte seinen Vorjahressieg. Und Loeb hatte noch Glück, nicht auch noch den zweiten Rang zu verlieren, denn Ford-Mann Märtin fehlten nach 22 Prüfungen gerade einmal 0,6 Sekunden!
Während Francois Duval ungefährdet als vierter die Zielrampe erreichte, rutschte Carlos Sainz aufgrund von Elektronikproblemen noch vom fünften auf den siebten Rang ab. Neben Solberg zog auch noch der enttrohnte Weltmeister Marcus Grönholm am Lokalmatador vorbei. Den letzten WM-Punkt ergatterte Tommi Mäkinen.
In der Marken-WM konnte Peugeot den Rückstand zur PSA-Schwester auf nur noch fünf Punkte verkürzen, Subaru bleibt knapp vor Ford.
Endstand WRC nach 22 Wertungsprüfungen:
1. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) 3:55.09,4 Stunden
2. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 13,0 Sekunden
3. Märtin/Park (Ford Focus) + 13,6 Sek.
4. Duval/Prevot (Ford Focus) + 55,4 Sek.
5. Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 1.10,8 Minuten
6. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) + 1.29,1 Min.
7. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 1.33,0 Min.
8. Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) + 1.55,1 Min.
9. C.McRae/Ringer (Citroen Xsara) + 3.15,2 Min.
10. Bugalski/CHiaroni (Citroen Xsara) + 5.13,6 Min.
11. Robert/Bedon (Peugeot 206) + 5.28,1 Min.
12. Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) + 5.58,2 Min.
13. Kresta/Tomanek (Peugeot 206) + 6.09,5 Min.
14. Hirvonen/Lehtinen (Ford Focus) + 9.05,9 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 19: Burns/Reid (Peugeot 206) Unfall
WP 9: Auriol/Giraudet (Skoda Fabia) Kupplung
WP-Bestzeiten:
Panizzi, Loeb und Märtin je 5; Solberg, Duval, Burns, Solberg, Kresta, Mäkinen und Grönholm je 1.
Stand in der WRC (Fahrer):
1. Sainz und Loeb je 63; 3. Solberg 62; 4. Burns 58; 5. Märtin 49; 6. Grönholm 46; 7. C. McRae 40; 8. Panizzi 27; 9. Duval 26; 10. Mäkinen 24; 11. Rovanperä 18; 12. Gardemeister 9; 13. Auriol 4; 14. Robert, A. McRae, Schwarz und Hirvonen je 3; 18. Tuohino 2; 19. Ginley, Lindholm, Bugalski und Loix je 1.
Stand in der WRC (Marken):
1. Citroen 147 ; 2. Peugeot 142; 3. Subaru 93; 4. Ford 89 ; 5. Skoda 21; 6. Hyundai 12.
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