Freude über den Sieg - in der kommenden Woche testet Glock ein DTM-Fahrzeug
Der Deutsche Timo Glock gewann das letzte Formel 3 Euro Serie-Rennen der Saison. Damit schloss er eine Saison voller Spannung mit acht verschiedenen Gewinner und 17 unterschiedlichen Nationen ab. Das erste Jahr der Formel 3 Euro Serie übertraf damit alle Erwartungen und lässt bereits heute auf die nächste Saison hoffen.
Auch beim zweiten Rennen an diesem Wochenende stand Alexandros Margaritis auf der Pole und verlor diese schon beim Start. Diesmal an Timo Glock. Der Grieche konnte sich allerdings noch den zweiten Platz vor Ryan Briscoe sichern. Nach einem super Start fuhr Robert Doornbos direkt auf den dritten Platz. Die erste Überraschung des Rennens gab es schon in der zweiten Runde, als der neue Formel 3 Euro Serie-Meister, Ryan Briscoe, eine Drive-Through-Strafe bekam. Damit verlor er seine fünfte Position, konnte zwar noch einige Fahrer überholen und endete schließlich nur auf dem 14. Platz. In der gleichen Runde machte auch Lokalmatador Nicolas Lapierre einen kleinen Fehler, der ihn sechs Plätze kostete.
Der Kampf um den dritten Platz in der Meisterschaft war an Spannung kaum zu überbieten: Olivier Pla und Markus Winkelhock trugen ihn zeitweise direkt miteinander aus. Dabei machte allerdings der Deutsche in der dritten Runde einen entscheidenden Fehler und verlor den direkten Kontakt zu Pla. Während dessen hatte Timo Glock an der Spitze Robert Doornbos permanent in seinem Rückspiegel. Der Holländer hing nur mit einer Sekunde Abstand hinter ihm und wartete auf einen Fehler von Glock. Die Freude machte der Opel Team KMS-Fahrer ihm aber nicht. Der andere Zweikampf zwischen Fabio Carbone und Nico Rosberg konnte wiederum nicht bis zum Ende ausgetragen werden. Die beiden Piloten mussten nach einem Crash in der sechsten Runde ihre Autos abstellen.
Auf den ersten beiden Plätzen änderte sich bis zum Ende nichts mehr, aber in der 13. Runde holte sich Christian Klien noch den dritten Platz von Alexandros Margaritis. Danach waren die Plätze für das Podium gebucht und alle Augen auf den Fight von Olivier Pla und Nicolas Lapierre gerichtet. Der ASM-Fahrer hielt zwar lange den Angriffen stand, gab dann allerdings nach, um kein Risiko mehr für seinen dritten Platz in der Meisterschaft einzugehen.
Timo Glock (Opel Team KMS): „Das ist der beste Saisonabschluss, den man sich wünschen kann. Ich kam beim Start gut weg und brauchte dann 3-4 Runden, bis die Reifen richtig liefen. Nächste Woche werde ich ein DTM Auto testen, mal schauen, was sich da für die Zukunft ergibt.”
Robert Doornbos (Team Ghinzani): „Ich habe die Saison mit einem zweiten Platz begonnen und nun auch auf dem Zweiten beendet. Hier noch einmal auf dem Podium zu stehen, ist super. Jetzt schaue ich erst einmal nach Macau und in der nächsten Saison sehen wir uns vielleicht in der Formel 3000.“