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WRC: "Super Seb" is back

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Korsika gut verdaut: Sebastien Loeb |
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| Sebastien Loeb hat die Korsika-Pleite gut verdaut: Der schnellste Asphalt-Pilot der WRC-Gegenwart führt nach dem ersten Tag die Rallye Catalunya, dem vorletzten WM-Lauf der Saison, an. Am Steuer des Citroen Xsara markierte der Franzose vier von acht möglichen Bestzeiten und beendete die erste Etappe mit 26,2 Sekunden Vorsprung auf den Markenkollegen Carlos Sainz. Mit weiteren fünf sowie 7,3 Sekunden Rückstand folgen Markko Märtin (Ford Focus) und Gilles Panizzi (Peugeot 206).
Die erste Bestzeit des Tages sicherte sich Korsika-Sieger Petter Solberg. Doch auf der zweiten Prüfung kostete ein Reifenschaden 15 Sekunden und weitere 50 Strafsekunden addierten sich, weil der Subaru nach dem Service nicht mehr anspringen wollte, eine verbogene Strebe der Lichtmaschine mußte erst noch ausgetauscht werden. Mit genau zwei Minuten Rückstand liegt „Hollywood“ nur auf Platz elf, aber auf Korsika endete die erste Etappe auch nur auf Platz acht. Und für die zweite meldet der Wetterbericht neben viel Kälte auch viel Regen. Also genau das richtige für die Pirellis auf Petters Impreza.
Mit der Wahl der Reifen standen die Peugeot-Piloten Marcus Grönholm, Richard Burns und Gilles Panizzi zunächst auf Kriegsfuß, da die ersten drei Prüfungen entgegen der Vorhersage trocken blieben. In Prüfung sieben kam Burns zudem von der Strecke ab, demolierte das Peugeot-Heck und verlor weitere 20 Sekunden. Die Titelchancen des Weltmeisters von 2001 werden jedenfalls immer geringer. Einzig Vorjahressieger Gilles Panizzi konnte dem Tempo des Führungstrios folgen und markierte sogar zwei Bestzeiten. Und nur mit einem, am besten zwei Top-Ergebnissen können die Löwen verhindern, dass sich die PSA-Schwester bereits in Spanien vorzeitig den Marken-Titel sichert.
Recht vorsichtig startete Ford-Speerspitze Markko Märtin in den vorletzten Saisonlauf. Seine drei Unfälle von Korsika und die Nackenstütze als Folge bremsten zunächst den Vorwärtsdrang des Esten. Im Verlauf des Tages kam Märtin aber immer besser in Schwung und zeigte sogar auf der fünften Prüfung der Konkurrenz den Auspuff. Teamkollege Francois Duval krachte in WP sieben gegen eine Mauer, verlor aber nur rund zehn Sekunden und liegt auf dem guten fünften Zwischenrang.
In der Junior-Weltmeisterschaft (JWRC) bestimmte Tabellenführer Brice Tirabassi im Renault Clio das Tempo. Sechs von acht möglichen Bestzeiten und ein Vorsprung von 46,9 Sekunden sprechen eine deutliche Sprache. Etwas überraschend liegt Chris Meek im Opel Corsa auf Rang zwei vor dem einheimischen Salvador Canellas im Suzuki Swift. San Remo-Sieger Mirco Baldacci verunfallte mit dem Fiat Punto schon in der zweiten Prüfung.
Stand in der WRC nach acht von 22 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroen Xsara) 1:31.37,8 Stunden
2. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 26,2 Sekunden
3. Märtin/Park (Ford Focus) + 31,2 Sek.
4. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) + 33,5 Sek.
5. Duval/Prevot (Ford Focus) + 55,0 Sek.
6. Burns/Reid (Peugeot 206) + 1.14,0 Minuten
7. C.McRae/Ringer (Citroen Xsara) + 1.22,9 Min.
8. Bugalski/CHiaroni (Citroen Xsara) + 1.39,3 Min.
9. Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) + 1.42,0 Min.
10. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) + 1.56,2 Min.
11. Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 2.00,0 Min.
12. Robert/Bedon (Peugeot 206) + 2.16,7 Min.
13. Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) + 2.56,1 Min.
Stand in der JWRC nach acht von 22 Wertungsprüfungen:
1. Tirabassi/Renucci (Renault Clio) 1:41.09,8 Stunden
2. Meeke/Patterson (Opel Corsa) + 46,9 Sekunden
3. Canellas/Amigo (Suzuki Ignis) + 1.10,4 Minuten
4. Carlsson/Andersson (Suzuki Ignis) + 1.25,2 Min.
5. Iliev/Yanakiev (Peugeot 206) + 1.49,6 Min.
6. Broccoli/Girelli (Renault Clio) + 1.50,9 Min.
7. Aava/Sick (Suzuki Ignis) + 2.08,2 Min.
8. Teuronen/Kaapro (Suzuki Ignis) + 2.26,9 Min.
Wichtige Ausfälle:
WP 2: Baldacci/Bernacchini (Fiat Punto) Unfall
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