Diverse: Ford Mondeo ST220 - Sportlicher Alleskönner
Herzstück ist der 226 PS starke 3.0-Liter-Duratec-V6-Motor mit 24 Ventilen
Ford hat die Mondeo-Baureihe aufgefrischt. Davon profitiert auch der ST220. Denn wie seine zivileren Schwestermodelle glänzt auch der sportliche Alleskönner mit einem auf Eleganz und Dynamik getrimmten Blechkleid. Als technischen Leckerbissen bekam der Mon-deo ST220 ein knackiges Sechsgang-Getriebe.
Geht es um sportliche Fahrzeuge, macht Jost Capito keine Kompromisse. „Wir sind die professionellen Autonarren bei Ford. Und dazu da, Fahrspass zu einem ernsthaften Geschäft zu machen“, erklärt der Leiter von Special Vehicle Engineering (SVE). Capito, erfahrener Sportwageningenieur und ehemaliger Chief Operating Officer des Formel-1-Teams von Peter Sauber, hat bei Ford die sportlichen Ableger der Gross-Serienmodelle zu entwickeln und will alles dafür tun, die Leistungsoffensive der Marke Ford zu einem perfekten Ende zu führen. „Es gibt hier ein enormes Potential, mit dem wir auf Fords sportlichem Erbe aufbauen können“, weiss der Autoprofi.
Mit dem neuen Mondeo ST220 legen Capito und sein Team nun ein weiteres Zeugnis ihrer Arbeit ab. Herzstück des Spitzensportlers ist der 226 PS starke 3.0-Liter-Duratec-V6-Motor mit 24 Ventilen, der exklusiv diesem Fahrzeugtyp vorbehalten ist und der sich seine herausragenden Vorteile in Sachen Leistung, Laufkultur und Fahreigenschaften auch im neuen Modell bewahrt hat.
Zum Einsatz kommt erstmals auch ein Sechsganggetriebe mit der internen Bezeichnung MMT6 – eine speziell für leistungsstarke Fahrzeuge entwickelte Handschaltung, die als Hauptprodukt des Joint-Ventures zwischen Ford und Getriebespezialist Getrag in Köln produziert wird. Zu den Stärken dieses Getriebes zählt, dass es weniger Kompromisse zwischen Temperament und Wirtschaftlichkeit nötig macht und somit auf Fahrer zugeschnitten ist, die beide Fahrstile gleichermassen pflegen. Denn einerseits erleichtert die engere Gangabstufung eine optimale Einteilung der Kraftreserven und fördert damit einen ökonomischen Fahrstil, andererseits senkt der länger übersetzte sechste Gang das Drehzahlniveau bei hohen Geschwindigkeiten. Das ermöglicht beträchtliche Einsparungen beim Benzinverbrauch und erhebliche Verbesserungen hinsichtlich Geräuschkomfort. Gleichzeitig verhilft das Getriebe dem Mondeo ST220 zur Steigerung der erreichbaren Höchstgeschwindigkeit von 243 auf neu 250 km/h. Und der Spurt von null auf Tempo 100 benötigt jetzt nurmehr 7,4 Sekunden! In günstiger Relation zu diesen Leistungsdaten stehen auch die Benzinverbräuche: Sie betragen (nach europäischem Fahrzyklus) acht Liter im ausserstädtischen Bereich und 10,4 Liter im kombinierten Gesamtverbrauch (städtisch: 14,5 Liter).
Den sportlichen Traditionen der ST-Modelle (ST = Sport Technology) folgend, lässt auch die Serienausstattung des ST220 keine Wünsche offen (siehe Box). Im Innenraum setzen Lederpolsterung und Recaro-Sportsitze, die sich beheizen und mehrfach verstellen lassen, sowohl sportliche als auch edle Akzente. Speziell hervorzuheben ist überdies die breite Angebotspalette: Erhältlich ist der neue Ford Mondeo ST 220 nicht nur als klassischer Viertürer mit Stufenheck, sondern auch als fünftürige Fliesshecklimousine sowie als praktischer Kombi. Dies macht den Hochleistungssportler zum ultimativen Alleskönner, der auch das breiteste Spektrum kundenspezifischer Wünsche und Bedürfnisse locker abdecken kann.
Zu den optischen ST220-Merkmalen zählen bei allen Modellen unter anderem exklusive 18-Zoll-Leichtmetallräder (Reifenformat 225/40 R18), ein spezieller Frontstossfänger sowie ein Kühlergrill in dynamischer Maschen-Optik. Die Kombi-Modelle verfügen zudem über eine automatische Niveauregulierung an der Hinterachse, und sie lassen sich optional mit einer Dachreling aus poliertem Aluminium bestücken. Damit der ST220 aber nicht nur sportlich fährt, sondern auch so aussieht, zählen breite Seitenschweller, eine Auspuffanlage mit Doppelendrohr aus gebürstetem Edelstahl, verbreiterte Radhäuser und ein dezenter Heckspoiler zum serienmässigen Lieferumfang. Selbstverständlich darf auch ein um 15 Millimeter tiefer gelegtes Sportfahrwerk nicht fehlen.