Mit zwei Ferrari-Siegen endete die FIA GT-Meisterschaft 2003. Die italienische Marke sicherte sich beim Saisonfinale in Monza sowohl den Triumph in der GT-Kategorie als auch in der N-GT Wertung. Die Schweizer Enzo Calderari und Lilian Bryner fuhren zusammen mit ihrem italienischen Teamkollegen Stefano Livio zum Sieg in der GT-Klasse. Das Trio setzte sich im Rennen über 2.40 Stunden gegen das britische Lister-Storm-Team Nathan Kinch und Jamie Campbell-Walter sowie ihre Ferrari-Markenkollegen Fabio Babini und Philipp Peter durch. Damit hatte auch der „alte“ Ferrari 550 Maranello die Nase vor dem „neuen“ Ferrari 575 M Maranello, der zuletzt bei seinem Debüt in Estoril auf Anhieb gewann.
Mit einem zweiten Platz sicherte sich der Deutsche Marc Lieb, der zusammen mit seinem Partner Stephane Ortelli einen Porsche steuert, den Titel in der N-GT-Kategorie. Der Tagessieg in der Klasse der seriennahen Sportwagen ging erneut an Fabrizio de Simone und Andrea Bertolini im Ferrari 360 Modena, die schon das vergangene Rennen in Estoril für sich entschieden hatten. Sie verpassten im „Endspurt“ der letzten Rennen jedoch die Meisterschaft knapp gegen Lieb und Ortelli, die mit ihrem zweiten Rang die erfolgreiche Titelverteidigung für ihr Freisinger-Team feierten. „Ich freue mich sehr für das Team, es hat diesen Erfolg verdient“, so Marc Lieb. „Der Titel ist etwas ganz besonderes“, pflichtete ihm sein Teamkollege Stephane Ortelli bei. „Denn ich kann ihn mit Marc teilen.“