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WRC: Solberg siegt, Sainz neuer Tabellenführer

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Dank Rang zwei ist Carlos Sainz neuer Tabellenführer |
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| Dritter Saisonsieg für Petter Solberg nach Zypern und Australien: Am Steuer des Subaru Impreza siegte der Norweger bei der Tour des Corse mit 36,6 Sekunden Vorsprung auf Carlos Sainz im Citroen Xsara und 41,7 Sekunden Vorsprung auf Ford-Pilot Francois Duval. Dank diesem Erfolg ist Sainz zwei Läufe vor Schluß mit 61 Zählern neuer Tabellenführer vor den punktgleichen Solberg und Richard Burns (beide 58).
Solbergs Sieg ist vor allem eine Teamleistung, denn der Norweger hatte im Shakedown am Donnerstag den Impreza mächtig an einem Telegrafenmast zerknittert. Da in der Kürze der Zeit kein neues Fahrzeug aus der Zentrale in Banbury beschafft werden konnte, wurde über Nacht die havarierte Karosse instandgesetzt. „Wenn möglich, bitte nur die rechte Seite fotografieren“, meinte dann auch Subaru-Teammanager David Lapworth mit typisch britischem Humor nach der Fertigstellung. Denn vor allem die zerknitterte linke C-Säule blieb als „Mahnmal“ während der gesamten Veranstaltung erhalten.
Dank einer sensationellen Leistung auf der zweiten Etappe und Pirelli-Pneus, die im Regen gegenüber der Michelin-Konkurrenz besseren Grip aufbauten, war Solbergs Sieg hoch verdient. Und „Hollywood“ hatte Glück, bei seinem Dreher in der achten Prüfung im Gegensatz zu Sebastien Loeb und Markko Märtin nur ein paar Sekunden zu verlieren.
Die Reifen entschieden auch über den zweiten Gesamtrang. Sainz wählte für die letzten beiden Prüfungen Trockenreifen, während Duval auf Intermediates blieb. Und auf der abtrockenden Piste der Finalprüfung machte Sainz dann die entscheidenden Sekunden gut und zog noch am stark fahrenden Belgier vorbei. Wie auf den ersten beiden Etappen, kam Duval-Teamkollege Markko Märtin auch am Schlusstag von der Piste ab. Doch dieses Mal hatte der Ford Focus wirklich nur noch Schrottwert und die unverletzte Besatzung wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.
Richard Burns sammelte als achter wenigstens noch einen WM-Punkt. Der Engländer hatte beim dritten Lauf in der Türkei die Führung übernommen und seither stets verteidigen können. Doch mit einer erneut schwachen Leistung auf Asphalt mußte der Peugeot-Pilot Carlos Sainz vorbeiziehen lassen. In der Marken-WM baute Citroen mit jetzt 137 Punkten den Vorsprung auf PSA-Schwester Peugeot (129 Punkte) weiter aus. Bereits am kommenden Wochenende steht mit der Rallye Catalunya die nächste WM-Runde auf dem Programm.
WRC-Endstand nach 16 Wertungsprüfungen:
1. Solberg/Mills (Subaru Impreza) 4:20.15,3 Stunden
2. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 36,6 Sekunden
3. Duval/Prevot (Ford Focus) + 41,7 Sek.
4. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) + 1.09,2 Minuten
5. C.McRae/Ringer (Citroen Xsara) + 1.26,0 Min.
6. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) + 1.58,7 Min.
7. Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) + 2.25,8 Min.
8. Burns/Reid (Peugeot 206) + 2.36,7 Min.
9. Bugalski/CHiaroni (Citroen Xsara) + 2.46,8 Min.
10. Hirvonen/Lehtinen (Ford Focus) + 3.55,4 Min.
11. Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) + 5.09,9 Min.
12. Robert/Bedon (Peugeot 206) + 7.47,4 Min.
13. Loeb/Elena (Citroen Xsara) + 9.34,0 Min.
wichtige Ausfälle:
WP 14: Märtin/Park (Ford Focus) Unfall
WP 11 : Stohl/Minor (Peugeot 206) Unfall
WP 10: Rousselot/Mondesir (Subaru Impreza) Unfall
WP 7: Bengue/Escudero (Peugeot 206) Unfall
WP 1: Auriol/Giraudet (Skoda Fabia) Hydraulik
WP-Bestzeiten:
Loeb 5; Märtin 4; Solberg 3; Sainz, Duval, Hirvonen und Panizzi je 1.
Stand in der WRC (Fahrer):
1. Sainz 61; 2. Solberg und Burns je 58; 4. Loeb 55; 5. Märtin und Grönholm je 43; 7. C. McRae 40; 8. Mäkinen 23; 9. Duval 21; 10. Rovanperä 18; 11. Panizzi 17; 12. Gardemeister 9; 13. Auriol 4; 14. Robert, A. McRae, Schwarz und Hirvonen je 3; 18. Tuohino 2; 19. Ginley, Lindholm, Bugalski und Loix je 1.
Stand in der WRC (Marken):
1. Citroen 137 ; 2. Peugeot 129; 3. Subaru 88; 4. Ford 78 ; 5. Skoda 21; 6. Hyundai 12.
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