Im Zeittraining für das Petit Le Mans-Rennen war Marco Werner mit dem Audi R8 des Joest Teams eine Klasse für sich: Bei schwierigen Bedingungen distanzierte der Deutsche James Weaver im Lola EX 257 um mehr als sieben Zehntelsekunden. Herbert / Lehto / Johansson starten beim Finale der American Le Mans-Serie in Road Atlanta von der dritten Position.
Nach einem Regenschauer trocknete die Strecke in Road Atlanta während des 20-minütigen Qualifyings nur langsam ab. Werner hatte zu Beginn der finalen Session mit Intermediate-Reifen eine klare Bestzeit erzielt und entschied sich zu einem frühen Wechsel auf Slicks. Das Timing war perfekt: Auf der teilweise noch feuchten Strecke fuhr Werner eine Bestzeit nach der anderen und holte souverän seine dritte Pole Position in der ALMS.
„Danke an das Joest Team, das wieder einmal super gearbeitet hat“, lobte Marco Werner. „Wir waren hier mit unserem Auto am Anfang alles andere als zufrieden, haben uns aber von Training zu Training gesteigert. Im Qualifying war das Auto perfekt. Sicherlich kamen mir auch der Regen entgegen. Es war nur eine schmale Spur trocken, die man nutzen musste. Ich mag eben schwierige Bedingungen.“
Schnellste in der GTS-Klasse waren Magnussen / Brabham / Davidson im Ferrari 550 Maranello. Die Pole in der GT-Klasse sicherten sich Sascha Maassen und Lucas Luhr im Porsche 991 GT3 RS.