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WRC: Loeb unter Druck in Korsika

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Ein Dreher kostete die Führung: Markko Märtin |
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| Spannung pur statt Langeweile beim drittletzten WM-Lauf der Saison, der Rallye Tour de Corse. Anstelle einem einsam an der Spitze fahrenden Sebastien Loeb liegen nach der ersten Etappe die ersten sieben Piloten innerhalb von 30 Sekunden. Der Citroen-Pilot führt zwar sein Heimspiel an, aber Ford-Junior Francois Duval und Marcus Grönholm (Peugeot) folgen dichtauf. Und Teamkollege Carlos Sainz, neben Richard Burns der Hauptrivale im Kampf um die WM-Krone, liegt auch nur 10,2 Sekunden zurück.
„Heute war es ganz schön eng und ich hoffe, dass es morgen trocken bleibt“, meinte ein nicht ganz zufriedener Super-Seb. Denn nur eine von sechs möglichen Bestzeiten ging auf das Konto des dreifachen Saisonsiegers. Ford-Speerspitze Markko Märtin war mit drei Bestzeiten der schnellste Mann des Tages, doch ein Dreher in der vierten Prüfung kostete rund 30 Sekunden. Im Etappenziel hatte der Este nur 18,5 Sekunden Rückstand auf Loeb.
Endlich wieder mit altem Kampfgeist ist Richard Burns unterwegs. Der Tabellenführer, in San Remo noch von der Konkurrenz ziemlich verblasen, zeigt endlich auch mal auf Asphalt eine gute Leistung. Nur 19,5 Sekunden Rückstand auf Loeb belegen, wie ernst es Burns mit dem Titel in diesem Jahr ist. Peugeot-Teamkollege Gilles Panizzi, auf Asphalt normalerweise der König der Löwen, hatte Getriebe- und Fahrwerksprobleme und kommt momentan nicht über Rang elf hinaus.
In der Gruppe N sind Gianluigi Galli und Daniel Sola der Konkurrenz enteilt. Die beiden Mitsubishi-Piloten haben schon über zwei Minuten Vorsprung auf den Rest der seriennahen Welt. Im Gegensatz zum Italiener ist der amtierende JWRC-Weltmeister aus Spanien aber in der Produktionswagen-WM (PCWRC) eingeschrieben und könnte nach Deutschland seinen zweiten Saisonsieg feiern. Niall McShea und Janusz Kulig folgen auf den nächsten Plätzen. Toshi Arai, der als einziger Martin Rowe noch den Titel streitig machen könnte, ist nur vierter. Tabellenführer Rowe fährt bislang taktisch und liegt mit dem David Sutton-Subaru auf Platz sechs. Einen Platz besser, und der Brite wäre auf jeden Fall Weltmeister, unabhängig von Arais Platzierung.
WRC-Stand nach 6 von 16 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroen Xsara) 1:01.24,7 Stunden
2. Duval/Prevot (Ford Focus) + 3,9 Sekunden
3. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) + 5,3 Sek.
4. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 10,2 Sek.
5. Märtin/Park (Ford Focus) + 18,5 Sek.
6. Burns/Reid (Peugeot 206) + 19,5 Sek.
7. C.McRae/Ringer (Citroen Xsara) + 29,4 Sek.
8. Solberg/Mills (Subaru Impreza) + 43,8 Sek.
9. Bengue/Escudero (Peugeot 206) + 1.00,7 Minuten
10. Bugalski/CHiaroni (Citroen Xsara) + 1.05,7 Min.
11. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) + 1.18,8 Min.
12. Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) + 1.33,0 Min.
13. Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) + 1.37,9 Min.
14. Rousselot/Mondesir (Subaru Impreza) + 1.39,1 Min.
15. Robert/Bedon (Peugeot 206) + 1.46,8 Min.
wichtige Ausfälle:
WP 1: Auriol/Giraudet (Skoda Fabia) Hydraulik
PCWRC-Stand nach 6 von 16 Wertungsprüfungen:
1. Galli/Galli* (Mitsubishi Lancer) 1:06.29,7 Stunden
2. Sola/Romani (Mitsubishi Carisma) + 17,9 Minuten
3. Pons/Julia* (Mitsubishi Lancer) + 2.02,5 Min.
4. Higgins/Gibson* (Subaru Impreza) + 2.14,1 Min.
5. Santoni/Casamatta* (Mitsubishi Lancer) + 2.28,5 Min.
6. McShea/Patterson (Mitsubishi Lancer) + 2.29,0 Min.
7. Kulig/Szczepaniak (Mitsubishi Lancer) + 2.39,3 Min.
8. Arai/Sircombe (Subaru Impreza) + 2.53,2 Min.
9. Griazine/Troshkin* (Mitsubishi Lancer) + 3.27,8 Min.
10. Colsoul/Colsoul (Mitsubishi Lancer) + 3.36,2 Min.
11. Rowe/Agnew (Subaru Impreza) + 3.38,0 Min.
13. Blomqvist/Goni (Subaru Impreza) + 4.23,3 Min.
* = nicht in PCWRC eingeschrieben
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