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F1: 9,68 Millionen sehen Schumis historischen WM-Sieg

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Schumi ist für RTL der sichere Quoten-Bringer |
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| Das spannende Formel 1-Finale im japanischen Suzuka hat RTL noch einmal eine Top-Quote beschert. 9,68 Millionen Zuschauer saßen am Sonntag morgen um 8.59 Uhr vor den Bildschirmen, als Michael Schumacher mit seiner Zieldurchfahrt den historischen 6. WM-Titel perfekt machte. Der Durchschnittswert des Rennens lag bei 7,55 Millionen (Marktanteil: 70,2%). Auch über das ganze Jahr gesehen hat die Königsklasse des Motorsports ihre einzigartige Popularität untermauern können. Durchschnittlich 8,97 Millionen Zuschauer sahen die 16 WM-Läufe bei RTL, der Marktanteil lag bei 48,7%. Damit erwiesen sich die Formel 1-Rennen erneut als die meistgesehenen Sport-Events neben den wichtigsten Spielen der Fußball- Nationalmannschaft und herausragenden Skisprung-Wettbewerben.
In der Addition aus Live-Übertragung (7,55 Mio ab 07.30 Uhr) und Wiederholung (2,43 Mio. ab 14.00 Uhr) haben gestern insgesamt zehn Millionen Zuschauer (9,98 Mio.) das Rennen bei RTL verfolgt. 7,55 Millionen Zuschauer am Morgen bedeuten zugleich die höchste Japan- Quote, die jemals erzielt wurde (bisher: 08.10.2000 mit 7,50 Millionen). Im vergangenen Jahr hatten das für den Ausgang der WM bedeutungslose letzte Saison-Rennen in Suzuka nur 3,51 Millionen und damit über vier Millionen weniger als am gestrigen Sonntag gesehen.
Die Quotenanalyse der gesamten Saison weist zwar leichte Einbußen gegenüber dem Vorjahr (Durchschnitt 2002: 9,32 Millionen Zuschauer) aus, zeigt aber auch, dass RTL gerade im überaus spannenden Schlussdrittel der Saison zum Teil deutliche Zugewinne einstreichen konnte. Die letzten fünf Rennen hatten jeweils erheblich mehr Zuschauer als die Vergleichsrennen im Vorjahr. Insgesamt konnten sich die RTL-Übertragungen im direkten Vorjahres-Vergleich sechs Mal steigern. Der meistgesehene WM-Lauf 2003 war der USA-Grand Prix am 28. September mit 11,59 Millionen Zuschauern.
Einen erfreulichen Zuschaueranstieg gegenüber 2002 gab es beim Samstags-Qualifying, dass 2003 mit verändertem Reglement gefahren wurde. Insgesamt zehn Mal konnte hier die Quote in diesem Jahr verbessert werden, der Durchschnitt aller Qualifyings lag bei 2,86 Millionen (2002: 2,75 Mio.).
Einen Rekord produzierte die RTL-Sportredaktion selbst: Mit 120 Stunden und 40 Minuten war die Berichterstattung von der Formel 1 so umfangreich wie nie zuvor (2002: 118 Stunden, 3 Minuten), obwohl es statt der üblichen 17 in diesem Jahr nur 16 Rennen gab. Erstmals hatte es in diesem Jahr fünf Sondersendungen des Mittagsjournals "Punkt 12" mit prominent besetzten Diskussionsrunden vor Ort gegeben.
RTL-Informationsdirektor Hans Mahr zog angesichts der vorliegenden Quoten eine positive TV-Bilanz: "Der Jahrhundert-Sommer und die gewachsene Konkurrenzsituation durch das Pay-TV haben es uns in diesem Jahr nicht gerade leichter gemacht. So gesehen ist das Halten auf hohem Niveau für uns ein sehr gutes Ergebnis." Mit Blick auf die kommende Saison ist Mahr von einem erneut ansteigenden Formel 1-Boom überzeugt. Die engen Abstände der Top-Teams und die Leistungen der "jungen Wilden" seien die beste Ausgangsposition für das kommende Jahr. Nochmals steigende Quoten sind laut Mahr auch für das Qualifying zu erwarten: "Ich bin sicher, dass das Reglement nochmals verändert wird, so dass es am Samstag zu einem noch spannenderen Ablauf kommen wird, der sich auch über eine längere Zeit hinziehen und für die Fernsehzuschauer noch attraktiver sein wird." Der jüngsten Forderung von Rennstall-Besitzer Eddy Jordan nach mehr Zuschauernähe und Glamour im Formel 1-Zirkus schloss sich Mahr an: "Ich glaube, dass wir ein bisschen zu klinisch geworden sind. Es ist wie ein Leben im Hochsicherheitstrakt. Es müssen daher Möglichkeiten gefunden werden, damit die Zuschauer wieder näher an ihre Helden, nämlich die Rennfahrer, herankommen können." In diesem Zusammenhang sprach Mahr indirekt die Formel 1-Piloten selbst an: "Ich will nicht mit dem Finger auf jemand bestimmtes zeigen, aber mancher Pilot glaubt schon, er braucht seine Fans vor den Bildschirmen nicht mehr. Das könnte ein böses Erwachen geben. Da es um viel Geld geht, bin ich jedoch überzeugt davon, dass die Rennställe und die Hersteller hier einen gewissen Einfluss auf ihre Piloten geltend machen." Die in diesem Jahr bei einigen Highlight- Rennen eingeführte Live-Produktion von "Punkt 12"- Diskussionssendungen habe sich bestens bewährt. Hans Mahr: "Es geht an solchen Wochenenden, wie Eddy Jordan das auch gemeint hat, eben nicht nur um das Rennfahren, sondern um die ganze Faszination des Formel 1-Zirkus. Punkt 12 und unser Starmagazin "Exclusiv" bedienen ganz bewusst das Interesse der Zuschauer an dem ganzen Drumherum an der Strecke, also ein bisschen Show, Glamour, Lifestyle und spannende Gespräche mit den Prominenten."
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