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2003-10-12 17:24:47 - ju
Rallye nat.: Hohloch schneller als die Allrad-Fraktion

Die Piloten hatten alle Hände voll zu tun (im Bild Christian Brunken)
Joachim Hohloch feierte bei der 15. ADAC-Rallye Kohle und Stahl rund um Wolfersweiler einen überraschenden Gesamtsieg. Am Steuer des nur heckgetriebenen Ford Escort MkII RS2000 siegte Hohloch vor seinem Saarbrücker Stadtkollegen Armin Sommer im Gruppe G-Subaru Impreza STi. Dritter wurde Favorit Axel Friedhoff im Mitsubishi Lancer Evo VI. Insgesamt standen drei Wertungsprüfungen auf dem Programm, die doppelt befahren wurden und bereits teilweise bei der Rallye Deutschland vor einigen Wochen zur Verfügung standen.

Vor allem heftiger Regen zu Beginn verwandelte die Prüfungen in rutschige Apshaltpisten, wobei es viele Piloten zunächst sehr vorsichtig angingen. Im Gegensatz zu den Vorjahren konnten fast alle Teams die Rallye bei Helligkeit beenden. Eigentlich hätte bei diesen Bedingungen einer der Allradler gewinnen müssen. Aber Axel Friedhoff konnte, wie schon häufiger in diesem Jahr, das Potential seines Mitsubishi Lancer Evo VI nicht wie erhofft nutzen. Freimut Stockmar musste seinen neuen Mitsubishi Lancer Evo VII bereits nach der ersten Prüfung mit Turboschaden abstellen und Armin Sommer im Sauer-Subaru war auf der ersten Prüfung noch nicht richtig wach und büßte gleich 13 Sekunden ein. In Bestform präsentierte sich hingegen Joachim Hohloch mit seinem 25 Jahre alten Ford Escort RS 2000 16V. Dank drei Bestzeiten verwies er die Allradler in die Schranken und feierte den ersten Gesamtsieg der laufenden Saison.

Auf den hervorragenden siebten Gesamtrang konnte Markus Brack mit dem 1600er-Opel Corsa vorfahren. Im Kampf um den Klassensieg fiel die Entscheidung, als Frank Merten mit seinem Citroen Saxo auf der fünften Prüfung kurz von der Strecke abkam und rund zehn Sekunden verlor. Junior-Cup-Pilot Christian Stockmar (Citroen Saxo) wurde 14. im Gesamt und Klassen-Vierter und der Gesamt-13. Frank Schlinck (VW Polo) siegte bei den 1300ern.

Endergebnis nach 6 14 Wertungsprüfungen:
1. Joachim Hohloch/Susanne Hohloch, Ford Escort RS 2000, 23.38 Minuten (1. Gruppe F bis 2000 ccm)
2. Armin Sommer/Dominique Eberle, Subaru Impreza STI, + 12,7 Sekunden (1. Gruppe G)
3. Axel Friedhoff/Gerd Stein, Mitsubishi Lancer Evo VI, + 15,7 Sek. (1. Gruppe F über 2000 ccm)
4. Dieter Reiland/Claudia Reiland, Mitsubishi Galant, + 38,7 Sek.
5. Stefan Malter/Achim Marx, Peugeot 306 S16, + 59,5 Sek.
6. Michael Rausch/Steffen Reith, Opel Ascona 2.4, + 1.12,5 Minuten
7. Markus Brack/Bernd Brack, Opel Corsa GSi, + 1.20,0 Min. (1. Gruppe F bis 1600 ccm)
8. Christian Brunken/Peter Loth, Ford Sierra Cosworth, + 1.23,8 Min.
9. Frank Merten/Ralph Merten (Citroen Saxo) + 1.23,9 Min.
10. Andreas Dingert/Heike Dingert (VW Golf GTi) + 1.30,4 Min.
15. Frank Schlinck/Martin Sutter (VW Polo) + 1.56,8 Min. (1. Gruppe F bis 1300 ccm)
19. Franz Reinert/Sebastian Schumacher (VW Golf) + 2.17,1 Min. (1. Gruppe N/F2005 bis 2000 ccm)
24. Rene Wolf/Michael Marc (Opel Vectra 4x4) + 2.33,5 Min. (1. Gruppe G2)
28. Max Birnbreier/Timo Birnbreier (Mitsubishi Galant) + 2.49,5 Min. (1. Gruppe N/F2005 über 2000 ccm)
31. Gianni Di Noto/Sebastian Glatzel (Opel Kadett) + 3.07,6 Min. (1. Gruppe G3)
48. Thomas Seiler/Friedemann Norheimer (Hyundai Accent) + 4.39,1 (1. Gruppe G4)

Bestzeiten:
Hohloch 3, Friedhoff 2, Sommer 1.


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