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F1: Dreifacher Ferrari-Triumph in Japan

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Rubens Barrichello fuhr in Suzuka seinen siebten Sieg ein |
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| Perfektes Saisonfinale für Ferrari. Rubens Barrichello gewann den Großen Preis von Japan und sicherte damit seinem Teamgefährten Michael Schumacher den sechsten WM-Titel. Auch in der Konstrukteurswertung machten die Italiener den Sack zu – BMW-Williams punktete im Land der aufgehenden Sonne nicht. Auf den Plätzen zwei und drei kamen Kimi Räikkönen und David Coulthard ins Ziel.
„Er war zu Beginn kein einfaches Rennen. Die Bedingungen waren schwierig und ich hatte alle Hände voll zu tun, meinen Ferrari auf der Strecke zu halten“, berichtete Rubens Barrichello. „Ich habe das ganze Rennen über gehofft, dass es nicht regnen würde und musste bis zum Schluss alles geben und mich voll konzentrieren. Für mich war es ein ganz besonderer Sieg und ich bin sehr stolz für Ferrari fahren zu dürfen. Klar ist Michael die Nummer eins, aber auch ich habe meinen Teil dazu beigetragen, dass wir den vierten Konstrukteurstitel in Folge holen konnten.“
Kimi Räikkönen zeigte sich mit seinem zweiten Platz zufrieden: „Ich war in diesem jahr immer Zweiter. Wir haben heute alles gegeben. Auf die Saison betrachtet, waren wir einfach nicht schnell genug, um die WM für uns zu entscheiden“, so der Finne nüchtern.
Der Start verlief problemlos. Rubens Barrichello übernahm von der Pole Position aus gestartet zunächst die Führung, musste sich aber bereits in der ersten Runde Juan-Pablo Montoya geschlagen geben.
Am Ende der sechsten Runde startete Michael Schumacher auf 14 liegend einen Angriff auf Takuma Sato. Dabei touchierte der Kerpener den BAR-Honda und verlor seinen Frontflügel. An der Box benötigte die Ferrari-Crew 18,1 Sekunden um den Schaden zu beheben – Schumacher fiel auf Position 18 zurück. In Führung liegend schied Juan-Pablo Montoya in Runde acht mit technischem Defekt aus. Barrichello übernahm erneut die Führung.
Nach der ersten Serie der planmäßigen Boxenstopps präsentierte sich das Feld fast unverändert: Barrichello dicht gefolgt von Alonso, Coulthard und Räikkönen mit Rückstand auf den Positionen drei und vier. Michael Schumacher war zu diesem Zeitpunkt nur 16.
In Runde 18 dann das Aus für Fernando Alonso. Der Spanier musste seinen Renault mit technischem Defekt neben der Strecke parken. Dies spülte zwar Kimi Räikkönen auf die dritte Position, der Finne verlor in dieser Phase des Rennens jedoch rund eine Sekunde pro Runde auf Barrichello an der Spitze. Michael Schumacher arbeitete sich schrittweise nach vorne und fuhr vor seinem zweiten Boxenstopp in Runde 24 auf Rang zehn.
Eine Runde später steuerten Barrichello und Coulthard zum zweiten Mal planmäßig die Box an. Der Ferrari-Pilot behielt erwartungsgemäß seine Führung mit rund acht Sekunden vor Räikkönen, der im Gegensatz zu Barrichello auf eine Zwei-Stopp-Strategie setzte.
Nach den finalen Boxenstopps das gleiche Bild: Rubens Barrichello souverän in Führung, Kimi Räikkönen in gedämpfter Fahrt chancenlos auf Position zwei vor seinem Teamgefährten David Coulthard.
Eine Schrecksekunde erlebte Michael Schumacher in Runde 42. Beim Versuch Cristiano da Matta zu überholen, verbremste sich der Ferrari Pilot, Ralf Schumacher fuhr im BMW-Williams auf seinen Bruder auf und verlor seinen Frontflügel. Michael Schumacher konnte seine Fahrt auf acht fortsetzen.
Michael Schumacher holte seinen sechsten WM-Titel mit 93 Punkten vor Kimi Räikkönen, der mit 91 Punkten seine zweite Saison bei McLaren Mercedes als Vizemeister beschloss. Juan-Pablo Montoya verblieb mit 82 Punkten auf Rang drei.
Ergebnis Rennen
1. R. Barrichello, Ferrari, 1:25:11.743
2. K. Räikkönen, McLaren, 0:11.000
3. D. Coulthard, McLaren, 0:11.600
4. J. Button, BAR, 0:33.100
5. J. Trulli, Renault, 0:34.200
6. T. Sato, BAR, 0:51.600
7. C. da Matta, Toyota, 0:56.700
8. M. Schumacher, Ferrari, 0:59.400
9. N. Heidfeld, Sauber, 0:60.100
10. O. Panis, Toyota, 0:61.800
11. M. Webber, Jaguar, 0:71.000
12. R. Schumacher, Williams, +1 Rnd.
13. J. Wilson, Jaguar, +1 Rnd.
14. R. Firman, Jordan, +2 Rnd.
15. J. Verstappen, Minardi, +2 Rnd.
16. N. Kiesa, Minardi, +3 Rnd.
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