Die Turbos dürfen auch 2004 wieder starten - mit leichten Modifikationen auch in der Langstreckenmeisterschaft
Der ADAC Nordrhein hat das Reglement für das 24-Stunden-Rennen am 10. bis 13. Juni 2004 verabschiedet. Dabei wurde die Klasseneinteilung des Jahres 2003 beibehalten. „Wir hatten in diesem Jahr eine erfolgreiche und vor allem sportlich ausgeglichene Veranstaltung“, so Hans Schnock, Sportleiter des ADAC Nordrhein. „Fast ein Dutzend Fahrzeuge war siegfähig, daran wollen wir auch in Zukunft anknüpfen. Wichtig ist uns die Vielfalt der Marken – vom Polo bis zum Porsche Turbo. Die Bandbreite vom Werkspiloten bis zum engagierten Privatfahrer macht das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einmalig.“
Mit der Entscheidung für Kontinuität im Reglement sorgen die Organisatoren nun frühzeitig für Planungssicherheit bei den Teams, die sich auf die Teilnahme am Langstreckenklassiker vorbereiten. Der Ausschreibungsentwurf wird in den nächsten Tagen dem DMSB (Deutscher Motor Sport Bund) zur endgültigen Genehmigung vorgelegt. Zuvor hatten die Verantwortlichen des ADAC Nordrhein intensive Gespräche mit dem DMSB, den beteiligten Teams sowie der Vereinigung der Veranstalter der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) geführt. „Dabei hat sich schnell ein Konsens herausgestellt, möglichst wenig am aktuellen Regelwerk zu ändern“, erklärt Hans Schnock. „Ein wichti-ger Baustein ist für uns dabei die Zusammenarbeit mit den Reglement-Experten der VLN. Für das 24-Stunden-Rennen sind die Langstrecken-Events eine wichtige Testmöglichkeit, gleichzeitig sind die 24 Stunden sowie das Sechs-Stunden-Rennen für viele VLN-Teams die Saisonhöhepunkte.“ „Für die Läufe zur BF Goodrich Langstreckenmeisterschaft wird das Regelwerk der Klasse ‘24 Stunden Spezial’ in Details den Bedürfnissen der VLN-Meisterschaft angepasst“, so VLN-Geschäftsführer Karl-Heinz Gürthler.
Damit dürfen sich die Fans – zum 24-Stunden-Rennen 2003 kamen fast 200.000 Zuschauer – wieder auf packende Duelle zwei Mal rund um die Uhr freuen. Alle Fahrzeuge des spannenden Rennens 2003 – ob DTM-Renntourenwagen, bullige Coupés oder seriennahe Gruppe N – sind im kommenden Jahr wieder startberechtigt.