Sowohl in der GT-Klasse als auch bei den seriennahen N-GT-Autos war Ferrari im FIA GT-Rennen in Estoril nicht zu schlagen. In der GT-Kategorie fuhren Fabio Babini und Philipp Peter beim Debüt des neuen Ferrari 575 Maranello gleich zum Sieg, während sich ihre Markenkollegen Thomas Biagi und Matteo Bobbi mit Rang drei vorzeitig den Titel sicherten. Vor dem Saisonfinale in Monza liegen die beiden Italiener uneinholbar mit 60 Zählern auf dem Konto in Führung. „Mich überrascht unser Sieg nicht“, freute sich Fabio Babini über den gelungenen Einstand des „Neuen“.
„Der 575 ist viel schneller als der alte 550 und Estoril liegt den Ferrari ohnehin.“ Knapp 15 Sekunden nahmen die Sieger den Zweitplatzierten Luca Cappellari und Fabrizio Gollin ab, die mit dem Vorgänger Ferrari 550 Maranello unterwegs waren.
Mit einem vierten Platz sicherte sich der Deutsche Marc Lieb, der zusammen mit seinem Partner Stephane Ortelli einen Porsche steuert, vorzeitig den Titel in der N-GT-Kategorie. Doch dass die portugiesische GP-Strecke eine Ferrari-Hochburg ist, bewiesen die „Roten“ auch in der Klasse der seriennahen Sportwagen. Fabrizio de Simone und Andrea Bertolini fuhren in dem 3-Stunden-Rennen mit ihrem Ferrari 360 Modena zum Sieg und sorgten damit nicht nur für einen Doppelerfolg für Ferrari, sondern auch für den zweiten Sieg des Tages für Team JMB Racing. Mit Jamie Davies und Darren Turner folgte auf Platz zwei ein weiterer Ferrari 360 Modena. Den letzten Podestplatz feierten Tim Sugden und Emmanuel Collard im Porsche 996 GT3-RS des Team von EMKA-Racing.