Nicht nur das Saisonfinale der DTM begeisterte am Sonntag die 65.000 Zuschauer in Hockenheim: Das "Bye, bye Lupo Cup"-Charity Race, das Abschiedsrennen des ADAC VW Lupo Cup, bot vor vollen Tribünen spannenden und spektakulären Motorsport. Nach sechs erfolgreichen Jahren verabschiedet sich die Nachwuchsserie mit diesem besonderen Rennen. Das Konzept der Nachwuchsförderung im Rahmenprogramm der DTM von ADAC und Volkswagen Racing wird aber fortgeführt: 2004 wird ein neues Volkswagen Modell für den Rennsport-Nachwuchs eingesetzt. "Der ADAC VW Lupo Cup hat sich seit 1998 als Nachwuchsserie erfolgreich im Umfeld der höchsten deutschen Tourenwagen-Serie etabliert", erklärte Kris Nissen, Motorsport Direktor von Volkswagen. "Unser Förderkonzept, welches zum Beispiel Peter Terting bis in die DTM geführt hat, wollen wir auch in Zukunft fortsetzen."
Als besonderes Highlight zum Abschluss des ADAC VW Lupo Cup traten zahlreiche ehemalige DTM-Piloten im "Bye, bye Lupo Cup"-Charity Race gegeneinander an. Verstärkt wurde das Feld durch die besten Lupo-Junioren, Volkswagen Werksfahrerin Jutta Kleinschmidt und RTL-Moderator Carsten Spengemann. Sämtliche Erlöse des Rennens dienen einem guten Zweck: Fast 100.000 Euro gehen an die von Volkswagen und "Terre des Hommes" zur Hilfe von Straßenkinder-Projekten an Konzernstandorten ins Leben gerufenen Stiftung "Eine Stunde für die Zukunft". Der größte Teil der Erlöse wurde bei der Versteigerung der Startplätze am Samstag erzielt. Wer den höchsten Betrag zu Gunsten von "Eine Stunde für die Zukunft" spendete, sicherte sich den besten Startplatz. Mit einem Gebot von 26.500 Euro erstand DTM-Marketingleiter Walter Mertes, früher selbst in der DTM als Rennfahrer unterwegs, die begehrte Pole Position. Im Rennen lieferten sich die Kontrahenten vergangener Tage zahlreiche sehenswerte Duelle. Tourenwagen-Legende Roland Asch sicherte sich von Startplatz 14 aus den begehrten Siegerpokal vor dem dreifachen Le Mans-Sieger Emanuele Pirro und DTM-Urgestein Harald Grohs.
"Das VW Lupo Charity-Race ist rundherum gelungen. Wir haben spektakulären Sport und eine tolle Show mit einem guten Zweck verbunden. Darauf können alle Beteiligten sehr stolz sein", resümierte Volkswagen Motorsport Direktor Kris Nissen, der als Lupo-Instruktor und ehemaliger DTM-Fahrer selbst startete.