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WRC: 32,4 – 19,2 = 43,2

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Tabellenführer ohne Selbstvertrauen: Richard Burns |
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| Die erste Etappe hatte gezeigt, dass einzig Markko Märtin das Tempo von Sebastien Loeb mitgehen konnte. Zwar hatte der Franzose schon 32,4 Sekunden Vorsprung, doch alleine die Prüfung Teglia mit seinen 52,3 Kilometern Länge mußte am zweiten Tag zweimal befahren werden. Doch statt „maximum attack“ gab es erst einmal 30 Strafsekunden. „Um einem Ausfall vorzubeugen, haben wir einige Eletronikbauteile im Service heute morgen gewechselt“, erklärte M-Sport-Boss Malcolm Wilson. „Hinsichtlich der WM ist es für uns enorm wichtig, anzukommen und Punkte zu sammeln.“ Drei Minuten zu lang stand der Ford Focus im Service-Park und auf der anschließenden Verbindungsetappe mußte Märtin sogar noch seinen Fahrersitz festschrauben.
Mit entsprechender Wut im Bauch nahm Märtin dann Teglia 1 in Angriff. 35.01,7 Minuten benötigte der Este für die längste Prüfung im WM-Kalender. Zwei Minuten später passierte Loeb den Zielstrich und mußte sich nur um 0,7 Sekunden geschlagen geben. „20 Kilometer vor dem Ziel haben wir mit dem Heck eine Mauer touchiert, daher hatten wir Glück, überhaupt das Ziel zu sehen“, mußte der Ford-Pilot eingestehen. Nach zwei weiteren Bestzeiten drehte Märtin am Nachmittag noch einmal richtig auf und knöpfte Loeb in Teglia 2 satte 6,9 Sekunden ab. Zufrieden war der Finnland-Sieger natürlich nicht: „Jetzt haben wir heute 19,2 Sekunden aufgeholt, aber dennoch hat sich der Rückstand wegen der Strafzeit erhöht.“
Für „Super-Seb“ lief auf den heutigen vier Prüfungen alles nach Plan. Während der Franzose seinem dritten Saisonsieg entgegensteuert, liegt WM-Hauptkonkurrent Richard Burns weiterhin außerhalb der Punkteränge. „Ich mochte diese schmalen Asphaltstraßen noch nie und würde am liebsten aufhören, da ich kein Vertrauen in mein Leistungsvermögen habe“, gab der Peugeot-Pilot zu. „Doch noch habe ich Chancen auf WM-Punkte und daher bleibe ich dabei.“ Dass die Peugeot 206 konkurrenzfähig sind, beweisen Marcus Grönholm als dritter und Gilles Panizzi auf Rang fünf.
In der Junior-World-Rally-Championship (JWRC) vergab Daniel Carlsson die große Chance, Tabellenführer Brice Tirabassi näher zu kommen. Gleich in der Auftaktprüfung kam der Schwede mit seinem Suzuki Ignis von der Fahrbahn ab und mußte aufgeben.
WRC-Stand nach 10 von 14 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroen Xsara) 3:07.00,7 Stunden
2. Märtin/Park (Ford Focus) + 43,2 Sekunden
3. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) + 1.10,5 Minuten
4. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 1.42,3 Min.
5. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) + 1.59,1 Min.
6. Duval/Prevot (Ford Focus) + 2.23,8 Min.
7. McRae/Ringer (Citroen Xsara) + 3.07,3 Min.
8. Bugalski/Chiaroni (Citroen Xsara) + 4.06,6 Min.
9. Burns/Reid (Peugeot 206) + 5.12,1 Min.
10. Robert/Bedon (Peugeot 206) 5.16,5 Min.
11. Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) + 5.39,2 Min.
12. Kresta/Tomanek (Peugeot 206) + 4.32,1 Min.
13. Auriol/Giraudet (Skoda Fabia) + 5.12,5 Min.
Wichtige Ausfälle:
nach WP 6: P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) kein Kraftstoff mehr
WP 3: Hirvonen/Lehtinen (Ford Focus) Elektrik
WP 2: Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) Unfall
JWRC-Stand nach 10 von 14 Wertungsprüfungen:
1. Bernardi/Brissart* (Renault Clio) 3:24.50,7 Stunden
2. Jean-Joseph/Boyere* (Renault Clio) + 42,8 Sekunden
3. Baldacci/Bernacchini (Fiat Punto) + 3.47,2 Minuten
4. Liatti/Geninnatti* (Peugeot 206) + 3.59,0 Min.
5. Meeke/Patterson (Opel Corsa) + 5.56,2 Min.
6. Iliev/Yanakiev (Peugeot 206) + 6.39,0 Min.
7. Teuronen/Kaapro (Suzuki Ignis) + 6.41,3
8. Canellas/Amigo (Suzuki Ignis) + 6.44,0 Min.
*=nicht eingeschrieben in JWRC
Wichtige Ausfälle:
WP 10: Broccoli/Girelli (Renault Clio) Radaufhängung
WP 7: Carlsson/Andersson (Suzuki Ignis) Unfall
WP 6: Aava/Sick (Suzuki Ignis) Antriebswelle
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