Suchen in... Verzeichnis  Motorsport News        | Site hinzufügen |    QMN
Startseite
Motorsport Markt
Motorsport News
Motorsport News
24h: Gestrahlt, gekämpft, geschraubt und doch verloren
24h: Mathol Racing entert zwei Mal das Podium
24h: Ölspur beendete Hoffnungen aufs Podium
24h: Alle Hoffnungen verrauchten in der Nacht
24h: PZ Willich mit dem bestem Porsche
24h: Machtwechsel in der GT4-Klasse
24h: Kein glückliches Wochenende für WTM-Racing
24h: Erster Audi-Gesamtsieg in der Grünen Hölle
24h: HARIBO-Corvette trug den Goldbären durch Tag und Nacht
24h: Tragik beim Wochenspiegel Team Manthey, Frikadelli-Porsche auf Platz sechs
24h: Dritter Klassensieg in Folge für Peugeot
24h: Audi holt ersten Sieg am Ring
ADAC Eifel Rallye Festival: Veranstalter meldet ausgebucht
RCN: Perfektes Debüt für Marcel Hellberg
RCN: Halleluja für Honda, Pech für Polo
Alle Motorsport News...
Features
RAC Rallye 2010
Autoluojus Ralli Pori
38. ADAC Rallye Oberehe
20. Rallye Zorn
ADAC Taunus Rallye
Featureübersicht
Bücher und Multimedia
DTM Race Driver 3: Create & Race für Nintendo DS ab sofort im Handel erhältlich
Forza Motorsport 2 ab Mai in den Regalen
"Mensch Schumi"
Übersicht
Motorsport 2000 Intern
Impressum
Firmeninfo
Email
Seitenanfang
 
2003-10-04 19:41:05 - ju
WRC: 32,4 – 19,2 = 43,2

Tabellenführer ohne Selbstvertrauen: Richard Burns
Die erste Etappe hatte gezeigt, dass einzig Markko Märtin das Tempo von Sebastien Loeb mitgehen konnte. Zwar hatte der Franzose schon 32,4 Sekunden Vorsprung, doch alleine die Prüfung Teglia mit seinen 52,3 Kilometern Länge mußte am zweiten Tag zweimal befahren werden. Doch statt „maximum attack“ gab es erst einmal 30 Strafsekunden. „Um einem Ausfall vorzubeugen, haben wir einige Eletronikbauteile im Service heute morgen gewechselt“, erklärte M-Sport-Boss Malcolm Wilson. „Hinsichtlich der WM ist es für uns enorm wichtig, anzukommen und Punkte zu sammeln.“ Drei Minuten zu lang stand der Ford Focus im Service-Park und auf der anschließenden Verbindungsetappe mußte Märtin sogar noch seinen Fahrersitz festschrauben.

Mit entsprechender Wut im Bauch nahm Märtin dann Teglia 1 in Angriff. 35.01,7 Minuten benötigte der Este für die längste Prüfung im WM-Kalender. Zwei Minuten später passierte Loeb den Zielstrich und mußte sich nur um 0,7 Sekunden geschlagen geben. „20 Kilometer vor dem Ziel haben wir mit dem Heck eine Mauer touchiert, daher hatten wir Glück, überhaupt das Ziel zu sehen“, mußte der Ford-Pilot eingestehen. Nach zwei weiteren Bestzeiten drehte Märtin am Nachmittag noch einmal richtig auf und knöpfte Loeb in Teglia 2 satte 6,9 Sekunden ab. Zufrieden war der Finnland-Sieger natürlich nicht: „Jetzt haben wir heute 19,2 Sekunden aufgeholt, aber dennoch hat sich der Rückstand wegen der Strafzeit erhöht.“

Für „Super-Seb“ lief auf den heutigen vier Prüfungen alles nach Plan. Während der Franzose seinem dritten Saisonsieg entgegensteuert, liegt WM-Hauptkonkurrent Richard Burns weiterhin außerhalb der Punkteränge. „Ich mochte diese schmalen Asphaltstraßen noch nie und würde am liebsten aufhören, da ich kein Vertrauen in mein Leistungsvermögen habe“, gab der Peugeot-Pilot zu. „Doch noch habe ich Chancen auf WM-Punkte und daher bleibe ich dabei.“ Dass die Peugeot 206 konkurrenzfähig sind, beweisen Marcus Grönholm als dritter und Gilles Panizzi auf Rang fünf.

In der Junior-World-Rally-Championship (JWRC) vergab Daniel Carlsson die große Chance, Tabellenführer Brice Tirabassi näher zu kommen. Gleich in der Auftaktprüfung kam der Schwede mit seinem Suzuki Ignis von der Fahrbahn ab und mußte aufgeben.

WRC-Stand nach 10 von 14 Wertungsprüfungen:
1. Loeb/Elena (Citroen Xsara) 3:07.00,7 Stunden
2. Märtin/Park (Ford Focus) + 43,2 Sekunden
3. Grönholm/Rautiainen (Peugeot 206) + 1.10,5 Minuten
4. Sainz/Marti (Citroen Xsara) + 1.42,3 Min.
5. Panizzi/Panizzi (Peugeot 206) + 1.59,1 Min.
6. Duval/Prevot (Ford Focus) + 2.23,8 Min.
7. McRae/Ringer (Citroen Xsara) + 3.07,3 Min.
8. Bugalski/Chiaroni (Citroen Xsara) + 4.06,6 Min.
9. Burns/Reid (Peugeot 206) + 5.12,1 Min.
10. Robert/Bedon (Peugeot 206) 5.16,5 Min.
11. Mäkinen/Lindström (Subaru Impreza) + 5.39,2 Min.
12. Kresta/Tomanek (Peugeot 206) + 4.32,1 Min.
13. Auriol/Giraudet (Skoda Fabia) + 5.12,5 Min.

Wichtige Ausfälle:
nach WP 6: P.Solberg/Mills (Subaru Impreza) kein Kraftstoff mehr
WP 3: Hirvonen/Lehtinen (Ford Focus) Elektrik
WP 2: Gardemeister/Lukander (Skoda Fabia) Unfall

JWRC-Stand nach 10 von 14 Wertungsprüfungen:
1. Bernardi/Brissart* (Renault Clio) 3:24.50,7 Stunden
2. Jean-Joseph/Boyere* (Renault Clio) + 42,8 Sekunden
3. Baldacci/Bernacchini (Fiat Punto) + 3.47,2 Minuten
4. Liatti/Geninnatti* (Peugeot 206) + 3.59,0 Min.
5. Meeke/Patterson (Opel Corsa) + 5.56,2 Min.
6. Iliev/Yanakiev (Peugeot 206) + 6.39,0 Min.
7. Teuronen/Kaapro (Suzuki Ignis) + 6.41,3
8. Canellas/Amigo (Suzuki Ignis) + 6.44,0 Min.
*=nicht eingeschrieben in JWRC

Wichtige Ausfälle:
WP 10: Broccoli/Girelli (Renault Clio) Radaufhängung
WP 7: Carlsson/Andersson (Suzuki Ignis) Unfall
WP 6: Aava/Sick (Suzuki Ignis) Antriebswelle


Verwandte News:
Viel Lob für Loeb

San Remo ohne Hyundai

Hyundai: Auf low-budget folgt no-budget
Artikel per Email versendenArtikel per Email versenden
Artikel druckenArtikel drucken